Streit um freilaufenden Hund: Radfahrer und Frau liefern widersprüchliche Aussagen
Catrin KabusStreit um freilaufenden Hund: Radfahrer und Frau liefern widersprüchliche Aussagen
Zusammenstoß zwischen Radfahrer und freilaufendem Hund in Wiebrechtshausen – Polizei ermittelt
Ein Zusammenstoß zwischen einem Radfahrer und einem nicht angeleinten Hund in Wiebrechtshausen hat eine laufende polizeiliche Untersuchung ausgelöst. Der Vorfall ereignete sich am Freitag, dem 27. März 2025, und betrifft einen 69-jährigen Mann sowie eine 59-jährige Frau, deren widersprüchliche Schilderungen Fragen aufwerfen, was sich tatsächlich zugetragen hat.
Der Unfall passierte um 12:50 Uhr auf dem Radweg Am Klostergut. Der Radfahrer, der keinen Helm trug, gab an, der freilaufende Hund der Frau habe seinen eigenen Hund angegriffen, woraufhin er stürzte. Er erlitt leichte Verletzungen und wurde ins Krankenhaus gebracht, während sein Fahrrad einen Schaden von etwa 200 Euro davontrug. Später teilte er der Polizei mit, sowohl den Hund als auch dessen Frau von früheren Begegnungen zu kennen.
Die 59-jährige Frau schilderte den Hergang jedoch anders: Ihr Hund sei angeleint gewesen, als der Hund des Radfahrers auf ihren losgegangen sei, woraufhin es zu einer Rangelei gekommen sei, die schließlich zu dessen Sturz führte. Aufgrund der widersprüchlichen Aussagen bitten die Beamten nun Zeugen, sich zu melden.
Die Identität der Frau wurde von der Polizei nicht bekannt gegeben, und weitere Details zu ihr oder den beteiligten Hunden wurden nicht veröffentlicht.
Die Ermittlungen dauern an, während die Behörden versuchen, den genauen Ablauf des Vorfalls zu klären. Zeugen, die den Zwischenfall beobachtet haben, werden aufgefordert, sich bei der Polizei zu melden, um zur Aufklärung des Streits beizutragen. Die Verletzungen des Radfahrers waren zwar leicht, doch der Fall unterstreicht die Gefahren, die von unangeleiteten Haustieren in öffentlichen Räumen ausgehen.