23 March 2026, 00:29

Teilladungsverkehr 2025: Steigende Kosten trotz stagnierendem Sendungsvolumen

Balkendiagramm mit der Bezeichnung "Globaler Containerfrachtindex", das die jährlichen Containerfrachten mit unterschiedlich hohen Balken zeigt.

Teilladungsverkehr 2025: Steigende Kosten trotz stagnierendem Sendungsvolumen

Kosten im deutschen Teilladungsverkehr (LTL) sind auch gegen Ende des Jahres 2025 weiter gestiegen, obwohl das Sendungsvolumen stagniert. Die neuesten Zahlen des DSLV-Sammelgutkostenindex zeigen steigende Ausgaben bei Arbeitskräften, Palettenhandling und Infrastrukturinvestitionen.

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Die Personalkosten blieben mit 51 Prozent der sendungsbezogenen Prozesskosten der größte Kostenfaktor. Im Vergleich zum Vorjahreszeitraum 2024 stiegen sie um 3,7 Prozent. Gleichzeitig kletterten die Ausgaben für das Palettenhandling um 6,4 Prozent – vor allem wegen eines Preisanstiegs bei Paletten um 21 Prozent.

Insgesamt erhöhten sich die sendungsbezogenen Prozesskosten im zweiten Halbjahr 2025 um 3,4 Prozent. Dies geschah trotz eines leichten Rückgangs der Sendungsmengen in den LTL-Netzen. Auch der Ausbau von Umschlagzentren spielte eine Rolle: Die durchschnittliche Anzahl der Sendungen pro Depot sank um 3,3 Prozent.

Die Betriebskosten stiegen um 4,2 Prozent, angetrieben durch Investitionen in neue Technologien und Infrastruktur. Maut- und Spritkosten blieben jedoch relativ stabil und milderten so einen Teil des Gesamtanstiegs ab. Der DSLV betonte, dass weitere Kostensenkungen allein durch interne Effizienzsteigerungen nur schwer zu erreichen seien.

Die aktuellen Daten unterstreichen den anhaltenden Kostendruck im deutschen Teilladungsverkehr, wobei Arbeitskräfte und Palettenhandling die Haupttreiber sind. Zwar blieben Sprit- und Mautkosten stabil, doch die allgemeine Inflation und Infrastrukturausgaben treiben die Kosten weiterhin nach oben. Der DSLV-Index erfasst mittlerweile 128 Depots und rund 19,3 Millionen Sendungen – ein detailliertes Abbild der finanziellen Herausforderungen der Branche.

Quelle