Wolfsburgs Abstieg droht: Aufstehen, kämpfen! - VfL Wolfsburg steht kurz vor dem historischen Bundesliga-Abstieg
VfL Wolfsburgs Kampf um den Bundesliga-Erhalt wird immer verzweifelter
Nach der 0:1-Niederlage gegen Werder Bremen spitzt sich die Lage für den VfL Wolfsburg dramatisch zu. Mit nur 21 Punkten aus 27 Spielen liegt das Team auf dem 17. Tabellenplatz – der erste Abstieg aus der Bundesliga in der Vereinsgeschichte rückt damit in greifbare Nähe.
Seit der Rückkehr von Trainer Dieter Hecking hat sich die Krise weiter verschärft. Unter seiner Führung holte Wolfsburg in zwei Spielen lediglich einen Punkt. Die sieglose Serie erstreckt sich mittlerweile über zehn Partien und treibt den Verein immer tiefer in die Abstiegsgefahr.
Mit jedem verlorenen Spiel schrumpfen die Überlebenschancen. Sollte der FC St. Pauli gegen den SC Freiburg gewinnen, vergrößert sich der Rückstand auf den Relegationsplatz auf fünf Punkte. Hecking selbst rechnet mit einem Sieg der Hamburger – und macht Wolfsburgs Aufgabe damit noch schwieriger.
Trotz der düsteren Aussichten gibt der Verein den Kampf nicht auf. Sportdirektor Pirmin Schwegler betont, Hecking sei der richtige Mann für die Krise. Das Team-Motto – "Aufrappeln, wieder aufstehen, sich zurückkämpfen" – unterstreicht den Willen, bis zum Schluss zu kämpfen.
Noch vor wenigen Wochen stand Wolfsburg mit 20 Punkten aus 22 Spielen auf dem 15. Platz im gesicherten Mittelfeld. Doch ein dramatischer Einbruch ließ das Team hinter den FC St. Pauli (24 Punkte) zurückfallen – nur noch knapp vor dem 1. FC Heidenheim (18.).
Der Abstieg droht nun realer denn je. Wolfsburg muss die verbleibenden Spiele gewinnen, um die Lücke zu schließen. Selbst dann könnte das Schicksal des Vereins von den Ergebnissen anderer Teams abhängen.






