Warnstreik in Niedersachsen: Beamte kämpfen für höhere Löhne und bessere Arbeitsbedingungen
Gerdi BaumGewerkschaft der öffentlichen Dienstleistenden ruft in Niedersachsen zu einem Warnstreik auf - Warnstreik in Niedersachsen: Beamte kämpfen für höhere Löhne und bessere Arbeitsbedingungen
Warnstreik in Niedersachsen: Beamte legen am Mittwoch die Arbeit nieder
In Niedersachsen findet an diesem Mittwoch ein ganztägiger Warnstreik statt, organisiert vom dbb beamtenbund und tarifunion. Die Aktion folgt auf gescheiterte Tarifverhandlungen, nachdem die Arbeitgeber die Forderungen nach höheren Löhnen abgelehnt hatten. Rund 5.000 Beschäftigte können sich aufgrund bestehender Friedenspflichten nicht beteiligen.
Der dbb hatte zum Streik aufgerufen, nachdem die öffentlichen Arbeitgeber auf Landesebene die Gehaltsforderungen zurückgewiesen hatten. Die Gewerkschaft fordert eine Lohnerhöhung von 7 Prozent für Beamte und Beschäftigte im öffentlichen Dienst, mindestens jedoch 300 Euro mehr pro Monat. Die Arbeitgeberseite hält die Forderungen für nicht finanzierbar.
Großkundgebung in Hannover um 11:00 Uhr Tausende Teilnehmer werden erwartet, darunter Reden des dbb-Bundesvorsitzenden Volker Geyer und des Landesvorsitzenden Alexander Zimbehl. Die Veranstaltung soll die Missstände der Beschäftigten vor den weiteren Verhandlungen in den Fokus rücken.
Betroffen sind unter anderem Dienstleistungen wie Straßeninstandhaltung, wobei Winterdienste wie Schneeräumung Vorrang haben. Die nächste Verhandlungsrunde ist für den 11. Februar in Potsdam angesetzt.
Der Streik wird breite Unterstützung finden, auch wenn einige Mitarbeiter aufgrund der Friedenspflicht nicht teilnehmen dürfen. Mit Einschränkungen ist zu rechnen, doch essenzielle Winterdienste bleiben aufrechterhalten. Beide Seiten kehren im nächsten Monat an den Verhandlungstisch zurück.