15 May 2026, 22:36

Warnstreik legt Universitätsklinikum Freiburg am Dienstag lahm

Großes Krankenhausgebäude mit einer "Notaufnahme"-Schilder, umgeben von einem Metallzaun, umgeben von Pflanzen, Informationsschildern, Fahrzeugen und Klimaanlagen unter einem bewölkten Himmel.

Warnstreik legt Universitätsklinikum Freiburg am Dienstag lahm

Universitätsklinikum Freiburg erwartet erhebliche Einschränkungen am Dienstag, 19. Mai 2026

Am kommenden Dienstag wird das Universitätsklinikum Freiburg mit massiven Beeinträchtigungen rechnen müssen, da sich Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter an einem ganztägigen Warnstreik beteiligen. Die von der Gewerkschaft ver.di organisierte Arbeitsniederlegung ist Teil der laufenden Tarifauseinandersetzungen im öffentlichen Dienst. Patienten werden aufgefordert, ihre Termine nach Möglichkeit anzupassen, um unnötige Verzögerungen zu vermeiden.

Die Gewerkschaft ver.di hat die Krankenhausbeschäftigten zu dem 24-stündigen Ausstand aufgerufen. Während die Notfallversorgung aufrechterhalten wird, sind viele planbare Eingriffe betroffen. Notfallbehandlungen, Intensivmedizin und dringliche Operationen sollen jedoch wie gewohnt stattfinden, um die akutmedizinische Versorgung zu gewährleisten.

Patienten müssen mit längeren Wartezeiten und möglichen Verschiebungen von geplanten Operationen oder ambulanten Terminen rechnen. Betroffene erhalten bei Absagen eine direkte Benachrichtigung des Klinikums. Um die Belastung zu verringern, wird die Bevölkerung gebeten, die Notaufnahme nur bei echten Notfällen aufzusuchen und bei nicht dringenden Behandlungen auf alternative Krankenhäuser auszuweichen.

Trotz des Streiks bleiben zentrale Abteilungen wie Geburtshilfe, Onkologie und Kinderheilkunde in vollem Umfang funktionstüchtig. Das Klinikum betont, dass lebenswichtige medizinische Leistungen nicht beeinträchtigt werden, allerdings sei in nicht akuten Bereichen mit Verzögerungen zu rechnen.

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Der Streik wird den Regelbetrieb des Universitätsklinikums Freiburg am Dienstag stark beeinträchtigen. Patienten mit nicht dringendem Behandlungsbedarf werden aufgefordert, andere Einrichtungen aufzusuchen, während Notfall- und Intensivdienste unbeeinflusst bleiben. Die Aktion steht im Kontext der bundesweiten Tarifverhandlungen im öffentlichen Sektor – mit weiteren Entwicklungen ist in den kommenden Wochen zu rechnen.

Quelle