Wie Chicks on Speed seit 25 Jahren Kunst und Kultur revolutionieren
Herbert RennerWie Chicks on Speed seit 25 Jahren Kunst und Kultur revolutionieren
Das Kunstkollektiv Chicks on Speed wurde bereits 1997 in München gegründet. Die Gruppe, ins Leben gerufen von Alex Murray-Leslie, Melissa E. Logan und Kiki Moorse, hat sich seitdem zu einer prägenden Kraft in der deutschen Kultur entwickelt. Ihr Schaffen umfasst zahlreiche kreative Bereiche – von Musik über bildende Kunst bis hin zu weiteren experimentellen Formen.
Das Trio fand sich in den späten 1990er-Jahren zusammen und verband Musik, Performance und bildende Kunst zu einer einheitlichen künstlerischen Praxis. Im Laufe der Jahre realisierten sie Projekte in den unterschiedlichsten Disziplinen: Malerei, Skulpturen, Collagen und sogar Textildesign. Daneben entstehen Filme, Körperkunst und sogenannte kritische Kostüme – Werke, die herkömmliche Modenormen und Identitätskonzepte hinterfragen.
Neben ihrem künstlerischen Output widmet sich das Kollektiv auch Forschung und Bildung. Sie veranstalten Workshops und pädagogische Experimente, in denen sie erkunden, wie Kunst mit der Gesellschaft in Dialog treten kann. Ihr Ansatz bleibt schwer einzuordnen, da sie sich frei zwischen Medien und Disziplinen bewegen.
Trotz ihres langjährigen Einflusses geben aktuelle öffentliche Quellen nur wenig Aufschluss über ihre jüngsten Aktivitäten. Informationen zu ihrer aktuellen Arbeit oder ihrer jüngeren Wirkung auf die internationale Kunstszene sind rar.
Der Einfluss von Chicks on Speed auf die deutsche Kultur ist unbestritten – ihr Erbe reicht von Musik bis zu experimenteller Mode. Ihre interdisziplinäre Praxis entzieht sich bis heute einer einfachen Kategorisierung. Während ihre frühen Jahre gut dokumentiert sind, bleiben aktuelle Berichte über ihre Projekte in öffentlich zugänglichen Quellen jedoch begrenzt.






