Wie ein 72-Jähriger im Nikolausdorf die Weihnachtsmagie durch handgeschriebene **Brief**e bewahrt
Alex Tintzmann72-Jähriger hält Tradition in Nikolausdorf am Leben - Wie ein 72-Jähriger im Nikolausdorf die Weihnachtsmagie durch handgeschriebene **Brief**e bewahrt
72-Jähriger hält Tradition im Nikolausdorf am Leben
72-Jähriger hält Tradition im Nikolausdorf am Leben
Im kleinen Dorf Nikolausdorf pflegt Hubert Weddehage, 72, seit Jahrzehnten eine alte Weihnachtsradition. Gemeinsam mit einem Team ehrenamtlicher Helfer beantwortet er persönlich Briefe an den heiligen Nikolaus – und bewahrt so für Kinder und Familien weltweit die vorweihnachtliche Magie. Was einst als jugendliche Aufgabe begann, ist heute ein fester Bestandteil der Adventsbräuche in der Gemeinde.
Das nur 1.200 Einwohner zählende Nikolausdorf erhält jedes Jahr etwa 500 Briefe und Karten aus aller Welt. Die Tradition reicht bis in Weddehages Jugend zurück: Mit 17 Jahren stieg er erstmals ein – in die Fußstapfen seines Vaters, der einst das Nikolaus-Postamt leitete. Die meisten Schreiben erhalten eine vorgefertigte Antwortkarte, doch besonders berührende Botschaften werden mit einer handschriftlichen Zeile bedacht.
Die Tradition bleibt ein stilles, aber bedeutendes Markenzeichen des Dorfes. Jahr für Jahr treffen die Briefe ein, und Jahr für Jahr antworten die Freiwilligen mit Hingabe. Für Weddehage und sein Team ist diese Arbeit mehr als Pflicht – es ist eine Möglichkeit, die Magie von Weihnachten mit jedem einzelnen Antwortschreiben weiterzugeben.