Zweites Wasserleck in Göttingen: Trinkwasserleitung am Hainholzweg beschädigt
Herbert RennerZweites Wasserleck in Göttingen: Trinkwasserleitung am Hainholzweg beschädigt
Zweites Leck in Göttingens 400-Millimeter-Trinkwasserhauptleitung entdeckt – diesmal am Hainholzweg nahe der Schillerwiesen
Nach einem ersten Vorfall in der Merkelstraße ist nun ein weiteres Leck in der 400-Millimeter-Trinkwasserhauptleitung Göttingens aufgetreten – diesmal am Hainholzweg in Höhe der Schillerwiesen. Der Schaden blieb zunächst unbemerkt, obwohl er vermutlich zeitgleich mit dem ersten Vorfall bestand. Für die Reparatur sind nun umfangreiche Arbeiten nötig; erste Straßensperrungen sind bereits eingerichtet.
Laut Angaben wurde der Wasserfluss umgehend abgestellt, sodass die lokale Trinkwasserversorgung nicht beeinträchtigt ist. Der betroffene Straßenabschnitt zwischen Merkelstraße und Calsowstraße ist mittlerweile vollständig gesperrt, während die benachbarten Tennisplätze und die Minigolfanlage weiterhin zugänglich bleiben.
Wie aus einem Bericht der Hamburger Wasserwerke vom 15. Januar 2026 hervorgeht, wird die Hansa Wasser GmbH die Reparatur durchführen. Ursache des Schadens ist vermutlich ein altersbedingter Rohrbruch; die betroffene Leitung sollte ohnehin in diesem Jahr erneuert werden. Um die genaue Stelle zu lokalisieren, müssen zunächst die Straßenbeläge aufgebrochen werden, bevor die eigentlichen Sanierungsarbeiten beginnen können. Die Stadtwerke Göttingen und das städtische Amt für Grünflächen koordinieren die Maßnahmen. Die Reparatur gestaltet sich komplex und erfordert Zeit sowie sorgfältige Planung, um die Leitung vollständig instand zu setzen.
Das Leck am Hainholzweg kommt zu den laufenden Instandsetzungsarbeiten nach dem Vorfall in der Merkelstraße hinzu. Zwar gelten weiterhin Verkehrsbeschränkungen, doch wichtige Versorgungsleistungen und nahegelegene Freizeiteinrichtungen bleiben unbeeinträchtigt. Sobald die Grabungen die genaue Schadensstelle bestätigen, beginnen die umfassenden Sanierungsarbeiten.