100. Laafparad Klanaam wagt 2026 ein endloses Karnevalsspektakel in Klein-Auheim
Gerdi Baum100. Laafparad Klanaam wagt 2026 ein endloses Karnevalsspektakel in Klein-Auheim
Die 100. Laafparad Klanaam erobert Klein-Auheim am Fastnachtsonntag, 15. Februar 2026
In diesem Jahr wagen die Veranstalter ein kühnes Experiment: Sie planen eine "Laafparad ohne Ende" – auf einer 1.111 Meter langen Strecke, die mindestens zweimal durchlaufen werden soll. Bereits über 60 Wagen haben sich angemeldet, doppelt so viele wie sonst, und auch kurzfristige Anmeldungen per E-Mail sind noch möglich.
Start ist um 14:31 Uhr an der Straße Zum Flurkreuz. Von dort aus schlängelt sich der Umzug über die Weiskircher Straße, Sudetendeutsche Straße, Fasaneriestraße und Seligenstädter Straße, passiert die Bühne vor dem Feuerwehrhaus und kehrt im Kreis zurück. Ziel ist es, die Runde mehrmals ohne Pause zu absolvieren.
Bürgermeister Dr. Maximilian Bieri und Stadträtin Isabelle Hemsley haben eine scherzhafte Wette über den Ausgang abgeschlossen: Gelingt das Vorhaben, nehmen beide 2027 als besondere Attraktionen an der Laafparad teil. Scheitert es, verbringt der Karnevalsverein einen Tag im Wildpark Alte Fasanerie – mit Stallausmisten und Zaunreparaturen.
Bieri und Hemsley gaben bereits schmunzelnd zu, mit einer Niederlage zu rechnen. Gleichzeitig lobten sie den Einsatz der Gemeinschaft und nannten die Veranstaltung einen Beweis für Klein-Auheims "ungebrochene Karnevalsliebe". Nach dem Umzug wird das Ergebnis der Wette bekannt gegeben, bevor die Feiern im Spritzehaus, der TSV-Halle und der Willi-Rehbein-Halle weitergehen.
Ob die Lokalpolitiker 2027 also auf den Wagen mitfahren oder der Verein Kostüme gegen Arbeitshandschuhe tauscht, hängt vom Erfolg – oder Misserfolg – des Spektakels ab. Mit über 60 angemeldeten Wagen und einer rekordverdächtigen Route verspricht die 100. Laafparad Klanaam auf jeden Fall ein unvergessliches Fest für die Stadt zu werden.






