17 March 2026, 00:58

180 Frauenstimmen und ein Ritual namens "Aura-Kuscheln": So begeistert Deutschlands größter Frauenchor

Drei Frauen singen in Mikrofone auf der Bühne mit Musikern im Hintergrund, schwarz-weiß.

180 Frauenstimmen und ein Ritual namens "Aura-Kuscheln": So begeistert Deutschlands größter Frauenchor

Deutschlands größter Frauenchor begeistert mit kraftvollen Auftritten und ungewöhnlichen Traditionen

Der mit 180 Sängerinnen besetzte Chor aus Willich verbindet Rock, Pop und Musical-Numbers – stets mit Fokus auf Texte, die berühren. Vor jedem Konzert pflegen die Frauen ein besonderes Ritual, das sie "Aura-Kuscheln" nennen: eine Übung, die Verbindung und Harmonie stärken soll.

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Vor fast 20 Jahren gründete Dirigentin Andrea Kautny den Chor mit anfangs 50 bis 60 Mitgliedern. Heute zählt er über 200 Stimmen – ein Wachstum, das nicht zuletzt auf Kautnys charismatische Nachwuchsgewinnung über Social Media und Live-Auftritte zurückgeht. Besonders nach der Pandemie stiegen die Zahlen, als immer mehr Frauen in der Gemeinschaft des Singens Halt suchten.

Das Erfolgsgeheimnis? Das "Aura-Kuscheln". Vor dem Auftritt bewegen sich die Sängerinnen frei im Raum, lächeln einander zu, umarmen sich und verbinden sich in Stille. Diese Praxis schafft Nähe und bereitet sie emotional auf ihre Shows vor.

Ihr Repertoire reicht von Rock-Hymnen bis zu Pop-Balladen – stets ausgewählt für ihre emotionale Wirkung. Der Chor will das Publikum mit jedem Lied auf eine Reise mitnehmen. Die nächsten Konzerte finden in Köln, Düsseldorf, Mönchengladbach und im heimischen Willich statt.

Mit ihrer Mischung aus musikalischer Vielfalt und einzigartigen Traditionen zieht der Chor große Zuschauerzahlen an. Oft sind die Bühnen zu klein für die vielen Sängerinnen – doch das hält sie nicht davon ab, weiter zu wachsen. Bei ihren nächsten Auftritten werden sie wieder ihre typische Wärme und Energie in die Region tragen.

AKTUALISIERUNG

Vom Bankwesen zur Chorleitung: Andrea Kautnys unerwarteter Karrierewechsel

Der Weg der Chorleiterin Andrea Kautny zur Musik war unerwartet. Vor ihrer Tätigkeit bei Frauenpower arbeitete sie im Bankwesen. Wichtige Details zu ihrem Karrierewechsel:

  • Kautny gründete Frauenpower im 2008, ausgehend von ihrem früheren Chor, Tonköpfe (2001).
  • 'Mir wurde dadurch klar, dass es im Raum Willich noch viele Frauen gibt, die sehr gut singen können...', sagte sie und betonte ihren Übergang von der Finanzwelt zur Musik.