17 January 2026, 14:09

47 junge Kandidat:innen kämpfen um Sitze im Göttinger Jugendparlament

Eine Schwarz-Weiß-Karte von Göttingen, Deutschland, mit Straßen, Gebäuden, Sehenswürdigkeiten und Textbeschriftungen.

47 junge Kandidat:innen kämpfen um Sitze im Göttinger Jugendparlament

Göttingens Jugendparlament bereitet sich auf die nächste Wahl vor – 47 junge Kandidat:innen bewerben sich um 31 Sitze

Vom 4. bis 11. Februar 2026 findet die Online-Wahl statt, bei der berechtigte Einwohner:innen und Schüler:innen die Möglichkeit haben, lokale Entscheidungen mitzugestalten. Eine stadtweite Kampagne läuft bereits, um junge Menschen zur Teilnahme an den Wahlumfragen zu motivieren.

Das Wahlverfahren steckt noch in den Anfängen: Stand 17. Januar 2026 liegt noch keine offizielle Kandidatenliste vor, da die Nominierungen entweder noch offen sind oder noch nicht begonnen haben. Sobald die Liste finalisiert ist, werden alle 47 Bewerber:innen – 25 Frauen und 22 Männer – auf der Website und dem Instagram-Account des Jugendparlaments vorgestellt.

Um die Bekanntheit zu steigern, werden ab dem 19. Januar Plakate mit den Kandidat:innen in ganz Göttingen und in Schulen aufgehängt. Wahlberechtigt sind Jugendliche zwischen 11 und 21 Jahren, die entweder eine örtliche Schule besuchen oder in der Stadt wohnen. Die Zugangscodes für das Wahlportal erhalten sie über ihre Schulen.

Das Jugendparlament gibt jungen Menschen eine direkte Mitsprachemöglichkeit in der Kommunalpolitik. Die Mitglieder haben Sitze in allen städtischen Ausschüssen, verwalten ein eigenes Budget und werden vom Verwaltungsamt unterstützt. Ziel der Initiative ist es, ihnen Demokratie erlebbar zu machen und Einfluss auf Entscheidungen zu ermöglichen, die ihr Leben betreffen.

Die anstehende Wahl ist ein weiterer Schritt in Göttingens Bemühungen, junge Einwohner:innen stärker in das gesellschaftliche Leben einzubinden. Mit der Abstimmung Anfang Februar wird die Kampagne weiterhin für Engagement unter den Wahlberechtigten werben. Die erfolgreichen Kandidat:innen übernehmen anschließend offizielle Wahlomate und sorgen dafür, dass ihre Stimmen in der Stadtplanung und -politik Gehör finden.