Dehoga-Chefin warnt vor Jobverlusten durch geplante Gastronomie-Reformen
Alex TintzmannDehoga-Chefin warnt vor Jobverlusten durch geplante Gastronomie-Reformen
Jana Schimke, Geschäftsführerin des Deutschen Hotel- und Gaststättenverbandes (Dehoga), hat sich gegen geplante Reformen in der Gastronomie- und Hotelleriebranche ausgesprochen. Sie warnt, dass steigende Kosten und Bürokratie Arbeitsplätze gefährden und Arbeitgeber übermäßig belasten könnten.
Schimke kritisiert insbesondere Pläne, die Arbeitgeberanteile zur Krankenversicherung zu erhöhen sowie einen zusätzlichen Zuschlag für Minijobber einzuführen. Durch die Reformen könnten die Sozialabgaben für Minijobber in den Bereichen Pflege und Gesundheit von 13 auf 21 Prozent steigen. Zugleich weist sie Gewerkschaftsbedenken zurück, wonach ein neues Arbeitszeitgesetz zu 13-Stunden-Arbeitstagen führen könnte.
In ihren Forderungen nach Reformen appelliert sie an Politik und Wirtschaft, enger zusammenzuarbeiten. Sie besteht darauf, Bürokratie, Steuern und Abgaben zu reduzieren, um die Belastung für Gastronomie- und Hotelbetriebe zu verringern. Darüber hinaus warnt Schimke Arbeitgeber davor, dass eine ungerechte Behandlung von Mitarbeitenden diese in die Flucht treiben werde.
Der Dehoga hatte bereits davor gewarnt, dass die Vorschläge von Gesundheitsministerin Nina Warken Arbeitsplätze gefährden. Schimke betont erneut die Notwendigkeit mutiger Veränderungen, um die Branche zu stärken.
Die geplanten Reformen könnten die Kosten für Arbeitgeber und Minijobber deutlich erhöhen. Schimkes Forderungen zielen auf finanzielle Entlastungen und eine bessere Zusammenarbeit ab, um Jobs zu sichern. Ihre Warnungen unterstreichen die möglichen Folgen für die Branche, falls keine Anpassungen vorgenommen werden.






