25 February 2026, 11:25

57-Jähriger verliert 934 Euro an Fake-Shop nach Holz-Bestellung

Ein Plakat mit Text und Logo, auf dem steht: "Wenn Unternehmen versteckte Geb├╝hren in Familienrechnungen verstecken, kann das Hunderte von Dollar im Monat aus ihren Taschen ziehen."

57-Jähriger verliert 934 Euro an Fake-Shop nach Holz-Bestellung

Ein 57-jähriger Mann aus Rinteln ist Opfer eines Online-Betrugs geworden, nachdem er Holz bestellt hatte, das nie geliefert wurde. Am 5. Januar 2026 hatte der Mann über einen Onlineshop 20 Kubikmeter Holz bestellt. Da er der Website vertraute, überwies er 934 Euro auf ein französisches Bankkonto als Bezahlung. Die Ware traf jedoch nie ein, und bei weiteren Nachforschungen stellte sich heraus, dass es sich um einen Fake-Shop handelte. Die Behörden warnen seitdem Käufer, vor Online-Käufen auf Warnsignale zu achten. Dazu zählen Forderungen nach Vorabzahlungen oder die Aufforderung, Zahlungen in Kryptowährungen zu leisten. Zudem wird empfohlen, die Seriosität eines Verkäufers zu prüfen, indem man das Impressum und Kundenbewertungen überprüft. Sichere Zahlungsmethoden, die bei Betrugsfällen eine Rückbuchung ermöglichen, können das Risiko zusätzlich verringern. Das Problem gefälschter Onlineshops bleibt weit verbreitet. Zwar liegen keine genauen Zahlen zu gemeldeten Betrugsfällen in Deutschland für die Jahre 2025 und 2026 vor, doch allein im November 2025 identifizierte der Fakeshop-Finder rund 86.000 betrügerische Shops. Damals kamen monatlich etwa 1.200 neue Fake-Shops hinzu. Der Fall des Opfers unterstreicht, wie wichtig Vorsicht beim Online-Shopping ist. Die Behörden raten Verbrauchern weiterhin, Händler genau zu recherchieren und sichere Zahlungsoptionen zu nutzen. Ohne diese Vorsichtsmaßnahmen riskieren Käufer, ihr Geld an immer raffiniertere Betrugsmaschen zu verlieren.

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