25 April 2026, 06:38

AfD lehnt Aigners Kandidatur als Bundespräsidentin scharf ab

Deutsches Propagandaplakat der NSDAP mit zwei Männern auf einem Sofa

AfD lehnt Aigners Kandidatur als Bundespräsidentin scharf ab

Ilse Aigner, Präsidentin des Bayerischen Landtags, steht nun als Kandidatin für das Amt des deutschen Bundespräsidenten zur Diskussion. Ihre mögliche Nominierung stößt jedoch bereits auf scharfen Widerstand der AfD. Die Partei wirft ihr vor, nicht die nötige Neutralität für das Amt mitzubringen.

Aigners potenzielle Kandidatur löste umgehend Kritik von AfD-Co-Vorsitzender Alice Weidel aus. Weidel behauptet, die Politikerin könne ihre Parteibindung nicht ausreichend von ihren amtlichen Pflichten trennen. Ihrer Meinung nach würden Aigners enge Verbindungen zur Christlich-Sozialen Union (CSU) ihre Entscheidungen als Bundespräsidentin beeinflussen.

Die AfD hat klar Position bezogen: Aigner sei die falsche Wahl. Weidel ging noch weiter und warf ihr vor, die Interessen der CSU über die der Oppositionsparteien zu stellen. Der Streit zeigt, wie umstritten die Besetzung dieses zwar weitgehend repräsentativen, aber symbolträchtigen Amtes ist.

Bisher hat Aigner sich nicht zu den Vorwürfen geäußert. Die Bundesversammlung, die den Bundespräsidenten wählt, verlangt eine breite politische Unterstützung. Die Ablehnung durch die AfD deutet auf einen schwierigen Weg für ihre mögliche Nominierung hin.

Cashback bei deinen
Lieblingsrestaurants und Services

Kaufe Gutscheine und spare in deinen Lieblingsorten in deiner Nähe

LiberSave App auf Smartphones

Die Debatte um Aigners Kandidatur offenbart tiefere politische Gräben. Sollte sie nominiert werden, bräuchte sie Rückhalt über die eigene Partei hinaus. Der Widerstand der AfD lässt bereits jetzt auf einen konfliktbeladenen Prozess vor der endgültigen Entscheidung schließen.

Quelle