AfD-Politiker nach Kneipen-Rauswurf: Warum das Gaffel Haus sie nicht bedienen wollte
Catrin KabusAfD-Politiker nach Kneipen-Rauswurf: Warum das Gaffel Haus sie nicht bedienen wollte
Drei Politiker der Alternative für Deutschland (AfD) wurden Anfang dieses Monats aus einer Berliner Kneipe verwiesen. Bei dem Vorfall im Gaffel Haus handelte es sich um Maximilian Krah, Steffen Janich und Philipp-Anders Rau. Berichten zufolge stand ihre Parteizugehörigkeit im Zusammenhang mit dem Rauswurf.
Das Ereignis ereignete sich am 14. April, doch erst am Mittwoch berichtete die Bild-Zeitung über die Details. Zunächst wurden Krah und Rau von den Mitarbeitern aufgefordert, das Lokal zu verlassen. Als Janich nach dem Grund für die Aufforderung fragte, wurde auch er hinausbegleitet.
Für Krah ist dies nicht der erste Vorfall, der mit seiner AfD-Mitgliedschaft in Verbindung steht. Im März zog die Leipziger Buchmesse ihre Einladung an ihn zurück – mit Verweis auf Sicherheitsbedenken. Bereits Ende Februar hatte die Friedrich-Pustet-Druckerei in Regensburg ihre Zusammenarbeit mit dem Castrum Verlag wegen eines geplanten Buches von Krah beendet.
Nach dem Kneipen-Vorfall riet Krah seinen Anhängern, das Gaffel Haus zu meiden. Die Leitung des Lokals hat auf die Anfrage der Bild nach einer Bestätigung bisher nicht reagiert.
Der Rauswurf unterstreicht die anhaltenden Spannungen, mit denen AfD-Mitglieder in öffentlichen Räumen konfrontiert sind. Krah, Janich und Rau wurden allesamt des Lokals verwiesen, nachdem Mitarbeiter angeblich gegen ihre Parteizugehörigkeit protestiert hatten. Die Leitung der Kneipe hat sich bisher nicht zu dem Vorfall geäußert.






