Agroforstwirtschaft könnte Niedersachsens Ackerland revolutionieren – doch Hindernisse bleiben
Agroforstwirtschaft könnte Niedersachsens Ackerland revolutionieren – doch Hindernisse bleiben
Neue Nachrichten zeigen: Fast alle Ackerflächen Niedersachsens eignen sich für Agroforstwirtschaft
Eine aktuelle Untersuchung der Bildzeitung belegt, dass nahezu das gesamte Ackerland in Niedersachsen für Agroforstsysteme geeignet wäre – eine Bewirtschaftungsmethode, die Bäume mit Ackerbau oder Viehweiden kombiniert. Dieser Ansatz könnte zentrale Umweltprobleme der Region angehen, von Bodenerosion bis zum Verlust der Artenvielfalt. Die Forscher fanden zudem heraus, dass fast ein Drittel der Flächen durch solche Systeme mehrfach profitieren würde.
Niedersachsen steht vor wachsenden Herausforderungen durch die intensive Landwirtschaft. Nitrat- und Pestizidbelastungen, Bodendegradation sowie schrumpfende Lebensräume für Wildtiere sind zu Dauerproblemen geworden. Die sandigen und lössreichen Böden der Region, gepaart mit starken Küstenwinden und ergiebigem Regen, machen Erosion zu einer ständigen Bedrohung.
Agroforstwirtschaft als möglicher Ausweg Durch das Anpflanzen von Baumstreifen an Feldrändern könnten Landwirt:innen die Nitratbelastung in Böden, Gewässern und Flüssen verringern – und gleichzeitig CO₂ binden. Die Methode schafft zudem neue Habitate, bietet Vögeln Nahrung und Nistplätze und fördert so die biologische Vielfalt.
Doch die Umsetzung ist nicht einfach. Große Teile des Ackerlands sind verpachtet, und strenge Schutzvorschriften erschweren Änderungen in der Flächennutzung. Der NABU Niedersachsen unterstützt zwar die Idee, mahnt aber zur Vorsicht: Vor der Einführung von Agroforstsystemen in Schutzgebieten seien gründliche Prüfungen nötig.
Die Studie betont, dass besonders die vielfältigen Landschaften Niedersachsens – von Wäldern und Mooren über das Wattenmeer bis zum Nationalpark Harz – von der Agroforstwirtschaft profitieren könnten. Aktuelle Zahlen, wie viele Hektar seit 2023 im Rahmen staatlich geförderter Agroforst-Projekte umgestellt wurden, liegen jedoch nicht vor.
Die Ergebnisse deuten darauf hin, dass Agroforstsysteme die Klimaresilienz stärken, Böden und Gewässer schützen und Ökosysteme in Niedersachsen wiederherstellen könnten. Trotz bestehender Hürden passt der Ansatz zu den Umweltzielen der Region. Ob er sich durchsetzt, hängt davon ab, wie gut sich landwirtschaftliche Interessen mit Naturschutzbelangen in Einklang bringen lassen.
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