15 April 2026, 08:31

Altkleidersammlung im Landkreis wird grundlegend reformiert – was sich jetzt ändert

Altes Foto eines Kleiderladens mit Kleiderstangen, Hutständern, einem Spiegel, einem Stuhl, einem Tisch mit Gegenständen, Vorhängen und Deckenleuchten.

Altkleidersammlung im Landkreis wird grundlegend reformiert – was sich jetzt ändert

Landkreis Schmalkalden-Meiningen ändert Altkleidersammlung

Der Landkreis Schmalkalden-Meiningen stellt die Sammlung von Altkleidung um. Der Wandel wird durch erhebliche Störungen auf dem Textilrecyclingmarkt notwendig. Sortieranlagen wurden geschlossen, die Kosten sind gestiegen, und die Qualität der gespendeten Ware ist stark zurückgegangen.

Bisher sammelte der Landkreis jährlich rund 300 Tonnen Alttextilien ein. Die Einnahmen aus diesen Sammlungen halfen, die Abfallgebühren stabil zu halten. Doch angesichts der Krise im Secondhand-Textilmarkt muss das System nun angepasst werden.

Die Zahl der frei zugänglichen Sammelcontainer wird reduziert. Einige wurden bereits in Meiningen, Zella-Mehlis und Teilen der Verwaltungsgemeinschaft Hohe Rhön abgebaut. Stattdessen werden die Annahmestellen an zentralen, betreuten Standorten gebündelt, um Verunreinigungen zu verringern und die Materialqualität zu verbessern.

Bürger können weiterhin saubere, tragbare Textilien wie Kleidung, Schuhe, Bettwäsche, Handtücher und Accessoires abgeben. Auch Taschen, Rucksäcke, Gürtel, Mützen und Schals werden angenommen. Stark verschmutzte oder beschädigte Textilien, nasse oder schimmelige Stoffe, Teppiche, Matratzen und Hausmüll werden jedoch nicht mehr entgegengenommen. Auch Elektronik, Kunststoffe und Papier gehören nicht in die Container.

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Eine der neuen Annahmestellen ist das Recyclingzentrum in Kaltennordheim innerhalb der Verwaltungsgemeinschaft Hohe Rhön. Es hat von Dienstag bis Samstag geöffnet, wobei die Öffnungszeiten täglich variieren. Der Landkreis weist darauf hin, keine Säcke oder Abfälle neben den Containern abzulegen, da dies zusätzliche Probleme für das Personal schafft.

Ziel der Änderungen ist es, ein effizientes und nachhaltiges Textilsammelsystem zu erhalten. Durch die Konzentration auf weniger, überwachte Standorte hofft der Landkreis, die Qualität der Materialien zu steigern und die Betriebskosten zu senken. Die Bürger werden aufgefordert, vor der Abgabe die aktualisierten Richtlinien zu prüfen.

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