Amira Mohamed Ali kämpft für Die Linke um Bundestagsmandat in Oldenburg
Gerdi BaumAmira Mohamed Ali kämpft für Die Linke um Bundestagsmandat in Oldenburg
Amira Mohamed Ali kandidiert bei der bevorstehenden Bundestagswahl am 28. September für den Deutschen Bundestag. Die Partei Die Linke hat sie als Direktkandidatin für den Wahlkreis Oldenburg / Ammerland nominiert. Zudem belegt sie Platz 5 auf der Landesliste der Partei in Niedersachsen, was ihre Chancen auf ein Mandat deutlich erhöht.
Mohamed Ali, Tochter eines ägyptischen Vaters und einer deutschen Mutter, stammt ursprünglich aus Hamburg. Seit über einem Jahrzehnt lebt sie in Oldenburg und ist heute Mitglied im Vorstand der Linken im Regionalverband Oldenburg / Ammerland.
Im Mittelpunkt ihres Wahlkampfs stehen eine gerechtere Vermögensverteilung und der Ausbau der Verbraucherrechte. Sollte sie gewählt werden, will sie sich im Parlament vor allem für diese Themen einsetzen.
Die Linke hat in den vergangenen Jahren wechselnde Erfolge bei der Bundestagsvertretung verzeichnet. In Niedersachsen stellte die Partei zwischen 2009 und 2013 sechs Abgeordnete, bevor die Zahl im Legislaturperiode 2013–2017 auf vier sank. Bundeseitig verfügt die Partei nach der Bundestagswahl 2025 über 64 Sitze – ein spürbarer Zuwachs im Vergleich zum Ergebnis von 2021.
Dank ihres vorderen Listenplatzes und der Direktkandidatur hat Mohamed Ali realistische Aussichten, in den Bundestag einzuziehen. Ihre Wahl würde die wachsende Präsenz der Linken in der Bundespolitik weiter stärken. Die verbesserte bundesweite Position der Partei kommt ihr dabei zugute.






