Bari Weiss lotet britische Medienmärkte aus – und stößt auf Skepsis bei der BBC
Catrin KabusBari Weiss lotet britische Medienmärkte aus – und stößt auf Skepsis bei der BBC
Bari Weiss, eine einflussreiche Persönlichkeit bei CBS News, erkundet derzeit Möglichkeiten auf dem britischen Medienmarkt. Ihre jüngsten Treffen mit britischen Journalisten und ihr Interesse an einer Ausweitung der Aktivitäten haben für Gesprächsstoff gesorgt. Gleichzeitig gibt es Bedenken hinsichtlich möglicher Konflikte mit der gebotenen Neutralität in Medienkooperationen.
Weiss hat sich mit Vertretern der britischen Medienbranche ausgetauscht, um die Chancen von CBS News und The Free Press im Ausland auszuloten. Bei einem Mittagessen traf sie sich mit dem BBC-Journalisten Justin Webb – ein deutliches Signal für ihr Engagement in der Region. Ihre Tätigkeit bei CBS hat besondere Aufmerksamkeit erregt, vor allem wegen ihrer wahrgenommenen Nähe zur Regierung von Donald Trump.
Bei CBS News berief sie Trevor Phillips zum leitenden Korrespondenten für globale Angelegenheiten. Sie beschrieb ihn als jemanden, der „durch den Lärm der Debatten blickt“ und in seiner Berichterstattung der Wahrheit verpflichtet ist. Unterdessen hat The Free Press Douglas Murray verpflichtet, Kolumnist der New York Post und stellvertretender Chefredakteur des Spectator, der das Team nun verstärkt.
Seit 2017 unterhält CBS News eine Partnerschaft mit BBC News, in deren Rahmen Filmaterial und Ressourcen ausgetauscht werden. Insider der BBC äußerten „Beklemmung“ über diese Zusammenarbeit und befürchten, dass sie die eigenen Neutralitätsstandards untergraben könnte.
Weiss baut weiterhin Brücken in die britische Medienlandschaft. Die Verpflichtung von Trevor Phillips und ihre Treffen mit Journalisten spiegeln ihren Ehrgeiz für grenzüberschreitende Projekte wider. Die Bedenken der BBC verdeutlichen die anhaltende Debatte über Medienunabhängigkeit und Kooperationen.






