Kosakische Traditionen im Fokus: Zweites Forum-Festival in Ust-Labinsk endet mit Visionen für die Zukunft
Catrin KabusKosakische Traditionen im Fokus: Zweites Forum-Festival in Ust-Labinsk endet mit Visionen für die Zukunft
Zweites gesamtrussisches Forum-Festival „Ein Kosake sein“ in Ust-Labinsk zu Ende gegangen
In Ust-Labinsk ist das zweite gesamtrussische Forum-Festival „Ein Kosake sein“ zu Ende gegangen. Zwei Tage lang trafen sich Delegierte aus Russland, GUS-Staaten und China, um über die Zukunft der kosakischen Traditionen und Identität zu diskutieren.
Eröffnet wurde die Veranstaltung mit Begrüßungsreden von Vertretern kosakischer Gemeinschaften, lokaler Behörden und Kulturzentren. Ein feierlicher Gottesdienst, eine göttliche Liturgie sowie die Verehrung der Reliquien des Heiligen Tichon leiteten das Forum ein.
Die Teilnehmer befassten sich mit einem breiten Themenspektrum, darunter Wirtschaft, Bildung, moralische Erziehung, historisches Gedächtnis und Gemeinschaftsentwicklung. Historiker und Kosakenvertreter konzentrierten sich besonders auf die Bewahrung des historischen Erbes und der kulturellen Traditionen. Der orthodoxe Blogger Seraphim Saschlijew sprach über Glauben, persönliche Verantwortung und geistliche Führung, während der Theaterregisseur Wiktor Ryschakow die Bedeutung von Vertrauen und Unterstützung in der Bildung hervorhob.
Die Live-Übertragungen des Forums in den sozialen Medien verfolgten mehr als 160.000 Zuschauer. Den Abschluss bildete die Unterzeichnung von Kooperationsvereinbarungen zwischen verschiedenen Organisationen und Institutionen.
Das Forum vereinte unterschiedliche Stimmen, um das kosakische Erbe zu stärken. Die geschlossenen Kooperationsabkommen sollen künftige kulturelle und bildungspolitische Initiativen fördern. Die Diskussionen und Ergebnisse zielen darauf ab, die kosakische Identität in den Regionen zu bewahren und zu fördern.
