Barrierefreie Rampe soll Hundeauslauf am Salzgitter See für alle Eltern öffnen
Gerdi BaumBarrierefreie Rampe soll Hundeauslauf am Salzgitter See für alle Eltern öffnen
Ein neuer Vorschlag zielt darauf ab, den Zugang zum Hundeauslauf am Salzgitter See für Menschen mit Mobilitätseinschränkungen zu verbessern. Das 1.000 Quadratmeter große Gelände am Westufer verfügt derzeit über keine Rampen, was es Eltern mit Kinderwagen oder Gehbehinderten erschwert, das Areal zu betreten. Die Planer schlagen nun den Bau einer 55 Meter langen Rampe vor, um das Problem zu lösen.
Der bestehende Hundeauslauf liegt auf unebenem Gelände, was vielen Besuchern den Zugang unmöglich macht. Ohne Rampe müssen Eltern mit Kinderwagen die Fläche komplett meiden. Die geplante Lösung umfasst eine 55 Meter lange barrierefreie Zufahrt, die den geltenden Zugänglichkeitsstandards entspricht.
Die geschätzten Kosten des Projekts belaufen sich auf mindestens 70.000 Euro. Befürworter betonen, dass barrierefreie Gestaltung in öffentlichen Räumen sicherstellt, dass alle Eltern am Gemeinschaftsleben teilhaben können. Sie heben hervor, dass inklusive Freizeitflächen gleiche Chancen und gesellschaftliche Teilhabe fördern.
Bisher gibt es keine Daten dazu, wie die lokale Bevölkerung in Salzgitter in den vergangenen fünf Jahren zu Verbesserungen der Barrierefreiheit steht. Dennoch unterstreicht der Vorschlag die Notwendigkeit praktischer Änderungen, um Freizeitbereiche für alle Eltern nutzbar zu machen.
Falls der Plan genehmigt wird, könnte die Rampe Eltern mit Kinderwagen erstmals den Besuch des Hundeauslaufs ermöglichen. Die Investition von 70.000 Euro würde eine langjährige Barriere in einem der beliebtesten Außenbereiche der Stadt beseitigen. Noch haben die Verantwortlichen jedoch keinen Zeitplan für den Bau oder die Finanzierungsentscheidungen bekannt gegeben.






