04 April 2026, 16:33

Bergisch Gladbach stärkt Inklusion mit erweitertem Beirat und neuer Vorsitzender

Gruppe von Menschen vor einem Podium mit einem Mikrofon und einer Tafel mit Text, einige sitzen auf Stühlen und andere stehen, mit Flaggen, einer Tafel, einem Feuerlöscher und Deckenleuchten an der Rückwand.

Bergisch Gladbach stärkt Inklusion mit erweitertem Beirat und neuer Vorsitzender

Der Inklusionsbeirat von Bergisch Gladbach ist auf dreizehn Mitglieder angewachsen und repräsentiert damit noch besser die vielfältige Bevölkerung der Stadt. Erstmals sind nun auch Vertreterinnen und Vertreter mit Lernbehinderungen im Gremium vertreten. Die jüngsten Wahlen und neuen Richtlinien markieren einen wichtigen Schritt hin zu mehr Teilhabe bei lokalen Entscheidungsprozessen.

Katharina Kaul von der Katholischen Jugendagentur wurde einstimmig zur neuen Vorsitzenden des Beirats gewählt. Ihre Stellvertreterin ist Uta Vossebrecker, die die Städtische Max-Bruch-Musikschule vertritt. Beide wurden ohne Gegenstimmen von den Mitgliedern bestimmt.

Der Beirat hat zudem Vertreterinnen und Vertreter in zentrale Ausschüsse des Stadtrats entsandt. Dadurch wird sichergestellt, dass die Perspektiven von Menschen mit Behinderungen in politischen Diskussionen berücksichtigt werden. Eine weitere Neuerung ist die Verwendung einer einfachen und leicht verständlichen Sprache in offiziellen Dokumenten sowie die überarbeitete Version des Aktionsplans Inklusion.

Bürgermeister Marcel Kreutz lobte die Arbeit des Beirats als unverzichtbar für eine vielfältige und zukunftsorientierte Stadt. Kaul betonte, dass Inklusion es allen ermögliche, selbstbestimmt zu leben und in vollem Umfang am gesellschaftlichen Leben teilzuhaben. Der neue Aktionsplan wird nun dem Ausschuss für Soziales, Wohnen, Demografie, Gesundheit und Integration (ASWDG) sowie dem Stadtrat zur endgültigen Beschlussfassung vorgelegt.

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Der erweiterte Beirat unterstreicht das Engagement Bergisch Gladbachs für Barrierefreiheit und Repräsentation. Durch klarere Kommunikation und eine stärkere Einbindung in Entscheidungsprozesse soll Inklusion in allen Bereichen des städtischen Lebens verankert werden. Der überarbeitete Aktionsplan wird in Kürze offiziell beraten und verabschiedet.

Quelle