Berlin baut zu wenig: Nur 11.027 Wohnungen 2021 fertiggestellt – ein dramatischer Rückgang
Catrin KabusBerlin baut zu wenig: Nur 11.027 Wohnungen 2021 fertiggestellt – ein dramatischer Rückgang
Berlin vollendete 2021 nur knapp 11.000 neue Wohnungen – ein deutlicher Rückgang der Bautätigkeit
Im vergangenen Jahr wurden in Berlin lediglich 11.027 neue Wohnungen fertiggestellt, was einen markanten Einbruch der Bauaktivitäten bedeutet. Der Wohnungssektor der Hauptstadt verzeichnete erhebliche Rückschläge: Die Zahl der Neubauten sank im Vergleich zum Vorjahr um fast ein Drittel. Vertreter der Stadt bewerteten die Ergebnisse als enttäuschend und deutlich unter den Erwartungen.
Von den fertiggstellten Wohnungen entfielen 9.524 auf Neubauten – ein deutlicher Rückgang gegenüber den Vorjahren. Weitere 1.503 Einheiten entstanden durch Sanierungen und Erweiterungen, mehr als doppelt so viele wie in dieser Kategorie zuvor verzeichnet.
Der Großteil der neuen Wohnungen wurde in Mehrfamilienhäusern errichtet: 8.627 Einheiten. Lediglich 804 entfielen auf Ein- oder Zweifamilienhäuser. Die Verteilung auf die Bezirke fiel sehr unterschiedlich aus. Spitzenreiter war Treptow-Köpenick mit 1.891 fertiggestellten Wohnungen, während Reinickendorf mit nur 120 Einheiten das Schlusslicht bildete. Es folgten Pankow mit 1.355 und Lichtenberg mit 1.343 Wohnungen.
Christian Gaebler, Berlins Bausenator, kritisierte die Zahlen als „unbefriedigend“ und verwies darauf, dass sie deutlich hinter den Prognosen von Fachleuten zurückblieben. Die Daten unterstreichen die anhaltenden Schwierigkeiten, den Wohnungsbedarf der Stadt zu decken.
Die Zahlen für 2021 bestätigen die anhaltenden Probleme auf dem Berliner Wohnungsmarkt. Mit nur 11.000 fertigen Wohnungen bleibt die Stadt weit hinter ihren Zielen zurück. Die Verantwortlichen stehen nun unter Druck, die Lücken zu schließen und den Wohnungsbau in den kommenden Jahren deutlich zu beschleunigen.






