Berlin protestiert gegen sexualisierte Deepfake-Gewalt und fordert Schutz für Betroffene
Herbert RennerBerlin protestiert gegen sexualisierte Deepfake-Gewalt und fordert Schutz für Betroffene
In dieser Woche fand in Berlin eine Demonstration unter dem Motto "Gegen sexualisierte digitale Gewalt – Solidarität mit allen Betroffenen" statt. Die Kundgebung lenkte die Aufmerksamkeit auf das wachsende Problem von Deepfake-Missbrauch, bei dem Opfer langfristiger Belästigung und beruflicher Konsequenzen ausgesetzt sind. Eine der Betroffenen, die Schauspielerin Collien Fernandes, hat sich mit Unterstützung der Beratungsorganisation HateAid zu ihren Erfahrungen geäußert.
Fernandes geriet ins Visier, als über mehrere Jahre hinweg sexualisierte Deepfakes von ihr erstellt und verbreitet wurden. Die Angriffe beschränkten sich nicht auf ihr Privatleben – auch berufliche Kontakte erhielten die manipulierten Inhalte. Die gemeinnützige Organisation HateAid steht ihr und anderen Betroffenen zur Seite und setzt sich für strengere Schutzmaßnahmen gegen digitale Gewalt ein.
Franziska Martin, Redakteurin aus Hamburg, berichtet über Arbeitsmarkt- und Berufsthemen mit Schwerpunkt auf den Auswirkungen von KI auf die Beschäftigung. Bevor sie in ihre aktuelle Position wechselte, arbeitete sie im Technologie-Ressort des Manager Magazins und berichtete über Entwicklungen in der KI-Branche. Heute untersucht sie, wie aufstrebende Technologien – darunter auch Deepfake-Tools – berufliche Umfelder und die persönliche Sicherheit verändern.
Die Berliner Proteste unterstrichen den dringenden Bedarf an rechtlichen und gesellschaftlichen Maßnahmen gegen digitale Gewalt. Betroffene wie Fernandes sind weiterhin auf Organisationen wie HateAid angewiesen, die Unterstützung und Interessenvertretung bieten. Gleichzeitig beobachten Journalisten wie Martin, wie sich KI-gestützte Bedrohungen weiterentwickeln – und welche Lösungsansätze es gibt, um ihnen zu begegnen.






