07 April 2026, 10:32

BFC Dynamo triumphiert nach chaotischem 6:3 gegen Sparta Lichtenberg im Pokal-Halbfinale

Drei Fußballspieler umarmen sich auf dem Boden nach einem Tor, mit einer jubelnden Menge und schwenkenden Fahnen im Hintergrund, in einer schwarz-weißen Stadionatmosphäre.

BFC Dynamo triumphiert nach chaotischem 6:3 gegen Sparta Lichtenberg im Pokal-Halbfinale

BFC Dynamo sichert sich mit 6:3 nach Verlängerung dramatischen Sieg gegen Sparta Lichtenberg und zieht ins Berliner Pokalfinale ein

In einem spektakulären Spiel mit roten Karten, Zuschauerausschreitungen und einem glanzvollen Hattrick setzte sich der BFC Dynamo schließlich in der Verlängerung mit 6:3 gegen Sparta Lichtenberg durch und steht damit am 23. Mai im Finale des Berliner Pokals.

Die Partie begann mit einer frühen Führung für den BFC Dynamo: Levin Mattmüller brachte seine Mannschaft bereits in der 7. Minute in Front. Sparta Lichtenberg kämpfte sich jedoch zurück – Dominic Schmüser und Berkin Tonk drehten das Spiel mit ihren Treffern zum 2:1.

Als die reguläre Spielzeit bereits fast abgelaufen schien, gelang Lloyd-Addo Kuffour in der 89. Minute noch der Ausgleich für Dynamo. Die Partie ging in die Verlängerung – doch nicht ohne Zwischenfälle: Eine elfminütige Unterbrechung wurde nötig, nachdem es außerhalb des Stadions zu Ausschreitungen und Pyrotechnik-Einsätzen gekommen war.

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Die Verlängerung entwickelte sich zu einem Feuerwerk. Marko Trojanovic schoss Sparta Lichtenberg zunächst mit 3:2 erneut in Führung. Doch der BFC Dynamo konterte gnadenlos effizient: Rufat Dadashov glich in der 103. Minute zum 3:3 aus, bevor Leander Fritzsche mit einem Hattrick (101., 107., 128.) die Partie entschied. Spartas Kapitän Ömer Toktumur sah zudem in der 109. Minute die Rote Karte, sodass seine Mannschaft in Unterzahl weiterspielen musste.

Mit dem 6:3-Erfolg zieht der BFC Dynamo ins Berliner Pokalfinale ein, wo die Mannschaft am 23. Mai im Mommsenstadion auf die VSG Altglienicke trifft. Die späte Offensive in der Verlängerung erwies sich als entscheidend in diesem chaotischen, torreichen Kräftemessen. Der Sieg ebnet den Weg ins Finale gegen Altglienicke Ende dieses Monats – während für Sparta Lichtenberg nach einer hitzigen Begegnung mit Toren, Platzverweis und Tumulten abseits des Platzes das Pokalaus folgt.

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