31 December 2025, 19:14

Bischof Meier ruft Christen 2026 zum Kampf gegen Rechtsextremismus auf

Menschen protestieren auf einer Straße mit Plakaten, mit Gebäuden, Bäumen, Laternenmasten und dem Himmel im Hintergrund.

Bischof Dominicus ruft zu demokratischem Engagement auf - Bischof Meier ruft Christen 2026 zum Kampf gegen Rechtsextremismus auf

Bischof Dominicus Meier hat das Ende des Heiligen Jahres 2025 mit einem Aufruf zu erneuertem Engagement für Hoffnung und Demokratie markiert. In einer Predigt im Osnabrücker Dom reflektierte er über das Jahresmotto "Pilger der Hoffnung" und rief Christen dazu auf, sich 2026 gegen rechtsextremismus zu stellen. Seine Silvesterpredigt betonte Mut und aktive Mitgestaltung der Gesellschaft.

Das Heilige Jahr 2025, das unter dem Motto "Pilger der Hoffnung" stand, endete mit einem Fokus auf Werte wie Freiheit, Respekt und friedvollen Dialog. Nach den Worten von Bischof Meier lehnen diejenigen, die diese Haltung verinnerlichen, rechtsextremismus ab und schätzen das Verständnis zwischen Religionen, Kulturen und Überzeugungen. Er beschrieb sie als Menschen, die demokratie nicht nur wertschätzen, sondern auch dafür eintreten.

In seiner Predigt ging Meier auf die wachsende Resignation innerhalb der Kirche und der Gesellschaft ein. Er warnte vor Gleichgültigkeit und betonte, dass Hoffnung Handeln erfordere – nicht Passivität. Seine Botschaft ging über das geistliche Leben hinaus und forderte konkrete Anstrengungen, um die demokratie zu verteidigen und spaltende Ideologien zu bekämpfen. Mit Blick auf 2026 unterstrich der Bischof, dass Christen mit hoffnungsvoller Entschlossenheit vorangehen müssten. Seine Worte spiegelten den kooperativen Geist des Heiligen Jahres wider, in dem vielfältige Stimmen zum konstruktiven Dialog ermutigt wurden. Die Veranstaltung unterstrich die gemeinsame Verantwortung, in einer zunehmend zersplitterten Welt Einheit zu fördern.

Meiers Appell erfolgt zu einem Zeitpunkt, an dem sich die Kirche im neuen Jahr von der Reflexion zur Tat wendet. Sein Aufruf zu Mut und Mitwirkung soll sowohl Gläubige als auch die breitere Gesellschaft inspirieren. Die Herausforderung liegt nun darin, diese Grundsätze in konkrete Schritte gegen rechtsextremismus und für demokratische Werte umzusetzen.