31 May 2026, 22:31

Bitburger kehrt als DFB-Partner zurück – trotz schrumpfendem Biermarkt

Bitburger hofft auf höhere Marktanteile durch die Weltmeisterschaft

Bitburger kehrt als DFB-Partner zurück – trotz schrumpfendem Biermarkt

Bitburger Braugruppe kehrt nach Jahren zurück als Partner der deutschen Fußballnationalmannschaft

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Die Bitburger Braugruppe hat nach Jahren der Abwesenheit die Zusammenarbeit mit der deutschen Fußballnationalmannschaft wiederaufgenommen. Der Brauereikonzerne sieht in der Partnerschaft eine Chance, die Verkäufe und Markenbekanntheit zu steigern – besonders mit Blick auf die bevorstehende Weltmeisterschaft in Nordamerika. Doch der Schritt erfolgt zu einer Zeit, in der der deutsche Biermarkt weiterhin schrumpft.

Das Unternehmen hatte seine 25-jährige Sponsoring-Partnerschaft mit dem Deutschen Fußball-Bund (DFB) bereits 2018 beendet. Stefan Schmitz, Geschäftsführer von Bitburger, hatte damals Unzufriedenheit mit der sportlichen und finanziellen Ausrichtung des DFB geäußert. Nun stellt er einen Wandel fest: Das Team und der Verband seien heute bodenständiger und realistischer geworden.

Der Bierkonsum in Deutschland geht seit Jahren zurück. Jüngere Verbraucher greifen zunehmend zu gesünderen Alternativen, während wirtschaftliche Belastungen dazu führen, dass weniger oft ausgegangen wird. Viele trinken mittlerweile nur noch zwei Bier statt drei – mit spürbaren Auswirkungen auf die Absatzzahlen. Allein 2025 brauten deutsche Brauereien fast sechs Prozent weniger Bier, wobei Bitburger noch stärker betroffen war als die meisten Mitbewerber.

Doch ein Segment wächst: alkoholfreies Bier. Hier ist Bitburger Marktführer im 0,0%-Bereich und verzeichnet zweistellige Zuwachsraten bei Absatz und Umsatz. Der Brauereikonzerne will diese Getränke als erfrischende Alternative zu zuckerhaltigen Limonaden oder Fruchtschorlen positionieren.

Die neue DFB-Partnerschaft bietet Bitburger eine Plattform, um seine Marken während großer Turniere zu bewerben. Angesichts des wachsenden Erfolgs alkoholfreier Biere hofft das Unternehmen, die rückläufigen Verkäufe klassischer Sorten auszugleichen. Die Weltmeisterschaft in Nordamerika könnte dabei den dringend benötigten Schub für Sichtbarkeit und Marktanteile bringen.

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