Blockierter AfD-Bürgerdialog in Delmenhorst: Polizei sichert umstrittene Veranstaltung
Gerdi BaumBlockierter AfD-Bürgerdialog in Delmenhorst: Polizei sichert umstrittene Veranstaltung
AfD-Bürgerdialog in Delmenhorst: Veranstaltungsort vor Beginn blockiert
Ein Bürgerdialog der Alternative für Deutschland (AfD), der am Abend des 12. Februar 2026 in der Delmenhorster Markthalle stattfinden sollte, wurde noch vor Beginn behindert. Unbekannte hatten bereits am frühen Morgen die Haupttüren des Veranstaltungsorts von außen mit Fahrradschlössern versperrt. Trotz dieser Störung fanden sowohl die Veranstaltung als auch eine geplante Gegendemonstration unter starkem Polizeischutz statt – ohne größere Zwischenfälle.
Die Polizei wurde gegen 8:00 Uhr morgens auf die verschlossenen Türen aufmerksam. Beamte arbeiteten daran, das Problem zu lösen, bevor die von der AfD-Niedersachsen organisierte Veranstaltung beginnen sollte. Am späten Nachmittag versammelten sich etwa 150 Demonstranten zwischen 17:00 und 19:00 Uhr vor der Markthalle, um gegen den Bürgerdialog zu protestieren.
Die Delmenhorster Polizei, unterstützt von Bereitschaftspolizisten aus Oldenburg, sorgte mit einer starken Präsenz den ganzen Abend über für Ordnung – sowohl während der AfD-Veranstaltung als auch bei der angemeldeten Gegendemonstration. Die Proteste endeten wie geplant gegen 19:00 Uhr, der AfD-Bürgerdialog dauerte bis etwa 21:30 Uhr.
Offizielle Zahlen zur Teilnehmerzahl bei der AfD-Veranstaltung oder der Gegenkundgebung wurden nicht veröffentlicht.
Der Abend verlief ohne nennenswerte Störungen, dank des abgestimmten Einsatzes von örtlicher Polizei und Bereitschaftspolizei. Sowohl die AfD-Veranstaltung als auch die Gegendemonstration endeten pünktlich. Die Identität der Täter, die die Türen der Markthalle blockiert hatten, ist weiterhin unbekannt. Die Behörden gaben keine weiteren Details zum Vorfall bekannt.
AfD präsentiert Politikvorschläge und zukünftige Veranstaltungen in Delmenhorst
Der AfD-Bürgerdialog in Delmenhorst brachte wichtige Politikvorschläge und Zukunftspläne ans Licht. Die Veranstaltung beinhaltete Aufrufe zu:
- Zahnbehandlungskosten direkt von Patienten zu tragen, indem die Förderung gestrichen wird.
- Integration von Ausländern, indem strikt die Einhaltung gesellschaftlicher Regeln verlangt wird.
- Eine Gedenkveranstaltung in Hanau am 21. Februar gemeinsam mit einem lokalen Arbeiterverein zu veranstalten. Die Partei kündigte auch eine weitere Veranstaltung in der gleichen Stadt an, um ihre fortgesetzte Beschäftigung mit umstrittenen Themen zu betonen.






