Boxmühle Gifhorn erhält 12.000 Euro für Integrationssport mit Kampftraining
Catrin KabusBoxmühle Gifhorn erhält 12.000 Euro für Integrationssport mit Kampftraining
Der Boxclub Boxmühle aus Gifhorn hat 12.000 Euro an Fördergeldern erhalten, um sein gemeinnütziges Engagement auszubauen. Mit dem Geld sollen wöchentliche Trainingsangebote in Boxen, Ringen und Mixed Martial Arts (MMA) auch für Nicht-Mitglieder geöffnet werden. Ziel der Initiative ist es, durch Sport die Integration in der Region zu fördern.
Die Mittel stammen vom Landessportbund Niedersachsen im Rahmen des bundesweiten Programms "Integration durch Sport". Dieses vom Bundesamt für Migration und Flüchtlinge (BAMF) getragene Förderprogramm unterstützt lokale Sportprojekte, die den sozialen Zusammenhalt stärken.
Durch die Förderung wurde die Boxmühle offiziell als "Integrationsstützpunkt" des Landes anerkannt. Der Verein plant, mit den Geldern eine eigene Sportmentorin oder einen Sportmentor einzustellen. Diese Person soll beim Training unterstützen, Sprachbarrieren abbauen und Teilnehmende bei behördlichen Angelegenheiten wie Antragsstellungen begleiten.
Die wöchentlichen Offenen Trainings richten sich an Menschen aller Herkunft, unabhängig von einer Vereinsmitgliedschaft. Das Programm knüpft an die bestehende Arbeit des Clubs im Kampfsport an und erweitert nun gezielt das Angebot für eine breitere Zielgruppe.
Die 12.000-Euro-Förderung ermöglicht es der Boxmühle, ihre Rolle in der lokalen Integrationsarbeit weiter zu stärken. Die wöchentlichen Offenen Trainings und die neue Mentorenstelle sollen in Kürze starten. Die Anerkennung als landesgeförderter Integrationsstützpunkt markiert einen wichtigen Schritt in der gemeinnützigen Arbeit des Vereins.






