Bremens Freimarkt startet mit Tradition und Millionen Besuchern in den November
Catrin KabusFanfares und Feuerwerke - Der Bremer Freimarkt beginnt - Bremens Freimarkt startet mit Tradition und Millionen Besuchern in den November
Bremens Freimarkt, einer der ältesten und größten Jahrmärkte Deutschlands, hat offiziell seine Pforten geöffnet. In Norddeutschland als "fünfte Jahreszeit" bekannt, startete das Volksfest mit einer feierlichen Eröffnung und einem historischen Spektakel. Die Veranstalter rechnen mit über 1,5 Millionen Besuchern bis zum Ende am 2. November.
Der Auftakt erfolgte mit einem traditionellen Fanfarenstoß vom Bremer Rathaus und einer Darbietung an der Bremer Roland-Statue. Dreimal ertönte der Ruf "Ischa Freimaak" – das offizielle Startsignal, gegeben von Bürgerschaftspräsidentin Antje Grotheer (SPD) und Wirtschaftssenatorin Kristina Vogt (Die Linke).
Rund 300 Stände säumen das Gelände, darunter drei große Festzelte und über 120 Essensbuden. Für Nervenkitzel sorgen 15 Geisterbahnen und Karussells. Ein Feuerwerk erleuchtete am ersten Abend den Himmel und steigerte die festliche Stimmung.
Der Freimarkt bietet eine Mischung aus Fahrgeschäften, Spielbuden und Verkaufsständen mit Souvenirs, Süßigkeiten und regionalen Produkten. Zwar liegen keine genauen Zahlen zu den traditionellen Handwerksständen vor, doch bleibt das Event ein Magnet für Einheimische und Touristen gleichermaßen.
Bis zum 2. November haben Besucher zwei Wochen Zeit, die Attraktionen zu erkunden. Mit seiner langen Tradition und dem vielfältigen Unterhaltungsangebot ist der Freimarkt weiterhin ein Höhepunkt im Bremischen Kulturkalender. Über 1,5 Millionen Menschen werden bis zum Ende erwartet.






