Bund rettet marode Schwimmbäder mit Millionenförderung bis 2026
Schwimmbäder in ganz Deutschland dringend sanierungsbedürftig – Bund fördert Modernisierung mit SKS-Programm
Viele kommunale Schwimmbäder in Deutschland sind in einem desolaten Zustand und entsprechen nicht mehr den heutigen Anforderungen an Nachhaltigkeit und Barrierefreiheit. Um diesem Problem zu begegnen, hat die Bundesregierung das SKS-Programm ins Leben gerufen, das Gemeinden mit finanziellen Mitteln bei Sanierungen und Aufwertungen unterstützt.
Das Programm sieht nicht rückzahlbare Zuschüsse vor, die einen Teil der Modernisierungskosten decken. Kommunen können bis zu 45 Prozent der Fördersumme erhalten – in Fällen besonderer finanzieller Not sogar bis zu 75 Prozent. Die Mindestförderung durch den Bund beträgt 250.000 Euro, während die maximale Unterstützung bei 8 Millionen Euro liegt.
Anträge können noch bis zum 19. Juni 2026 eingereicht werden. Lokale Vertreter wie Thorsten Wendt, Vorsitzender des Ortsverbands und Stadtrat, sowie Carsten Müller haben die Förderbedingungen vorgestellt, um zur Teilnahme zu motivieren. Auch der CDU-Ortsverband Wabe-Schunter und ein regionaler Abgeordnete rufen die Verantwortlichen auf, ihre Antragsberechtigung zu prüfen und zügig zu handeln.
Schwimmbäder sind zentrale Begegnungsstätten in den Gemeinden – sie dienen der Erholung, dem Sport und der Geselligkeit und kommen Menschen jeden Alters zugute. Gleichzeitig leisten sie einen wichtigen Beitrag zur öffentlichen Gesundheit und Lebensqualität.
Ziel des SKS-Programms ist es, veraltete Bäder zu modernisieren und an aktuelle Standards anzupassen. Da die Fördermittel noch bis Mitte 2026 verfügbar sind, haben Kommunen jetzt die Chance, dringend benötigte Sanierungen finanziell abzusichern. Die Initiative soll diese wichtigen öffentlichen Einrichtungen für kommende Generationen erhalten.






