Bundesliga-Clubs beschließen historische Gehaltsgrenze für mehr Stabilität
Alex TintzmannSt.-Pauli-Präsident Göttlich Begrüßt Einführung der Gehaltsobergrenze im deutschen Profifußball - Bundesliga-Clubs beschließen historische Gehaltsgrenze für mehr Stabilität
Deutsche Fußballvereine haben sich darauf geeinigt, die Personalausgaben auf 70 Prozent ihrer Einnahmen zu begrenzen. Die Entscheidung wurde von allen 36 Clubs der ersten und zweiten Bundesliga unterstützt. Oke Göttlich, Präsident des FC St. Pauli, begrüßte den Schritt als positive Entwicklung für die finanzielle Gesundheit des Sports.
Die neue Regelung knüpft die Gehaltskosten direkt an die jeweiligen Erträge eines Vereins – statt wie bisher eine einheitliche Obergrenze für alle Teams festzulegen. Dieser Ansatz unterscheidet sich vom US-amerikanischen Modell einer Gehaltsobergrenze, das für alle Mannschaften einer Liga denselben Höchstbetrag vorsieht. Die Vereine stimmten für die Maßnahme, um die finanzielle Stabilität zu verbessern und die Abhängigkeit von externen Geldgebern zu verringern.
Göttlich bezeichnete die 70-Prozent-Grenze als einen wichtigen ersten Schritt. Er argumentierte, dass die Deckelung der Mannschaftskosten den Wettbewerb innerhalb der Liga schützen werde. Zudem schlug er weitere Maßnahmen vor, wie etwa eine Begrenzung des Kaderumfangs oder strengere Gehaltskontrollen, um das System noch robuster zu gestalten.
Der Beschluss markiert einen Wandel hin zu mehr finanzieller Verantwortung im deutschen Fußball. Die Vereine werden künftig mit klaren Ausgabenlimits arbeiten, die sich an ihren eigenen Einnahmen orientieren. Ziel der Reform ist es, ein ausgewogeneres und nachhaltigeres Umfeld für den Profifußball zu schaffen.






