Bundespolitiker erhalten 2025 erstmals seit Jahren eine Gehaltserhöhung
Herbert RennerBundespolitiker erhalten 2025 erstmals seit Jahren eine Gehaltserhöhung
Bundespolitiker in Deutschland erhalten im Jahr 2025 eine Gehaltserhöhung von einem Prozent. Damit endet eine dreijährige Phase mit eingefrorenen Bezügen und inflationsunterschreitenden Anpassungen. Von der Erhöhung betroffen sind Spitzenpolitiker, darunter der Bundespräsident, der Bundeskanzler sowie Abgeordnete.
Die Lohnerhöhung stellt die erste Anpassung seit 2021 dar. In diesem Zeitraum blieben die Gehälter für den Bundespräsidenten, den Kanzler, den Vizekanzler und weitere Regierungsmitglieder unverändert. Abgeordnete des Nationalrats und des Bundesrats erhielten 2024 lediglich eine geringfügige Erhöhung, die nur der Hälfte der Inflationsrate entsprach.
Die Reform wurde von der Österreichischen Volkspartei (ÖVP), der Sozialdemokratischen Partei Österreichs (SPÖ) und NEOS beschlossen. Sie sieht zudem eine einprozentige Gehaltsanpassung für den Präsidenten des Rechnungshofs und die Mitglieder der Volksanwaltschaft vor. Die Finanzierung von Parteien, Parlamentsklubs und Akademien bleibt hingegen für die nächsten zwei Jahre unverändert.
Die Erhöhung um ein Prozent soll den Kaufkraftverlust der Politikergehälter in den vergangenen Jahren ausgleichen. Wiederholte Gehaltsstagnationen und unter der Inflation liegende Anpassungen hatten die reale Kaufkraft ihrer Bezüge geschmälert. Die Änderung tritt 2025 in Kraft.






