Bundespolizei verhindert Fan-Ausschreitungen beim VfL Wolfsburg gegen Mönchengladbach
Catrin KabusBundespolizei verhindert Fan-Ausschreitungen beim VfL Wolfsburg gegen Mönchengladbach
Bundespolizei verstärkte vor dem Spiel zwischen dem VfL Wolfsburg und Borussia Mönchengladbach die Sicherheitsvorkehrungen. Beamte konzentrierten sich dabei auf Reisewege sowie die großen Bahnhöfe in Hannover und Wolfsburg, um Auseinandersetzungen zwischen rivalisierenden Fangruppen zu verhindern. Ziel der Maßnahme war es, die Fans während ihrer An- und Abreise voneinander getrennt zu halten.
Rund 600 Wolfsburg-Anhänger und etwa 975 Fans von Mönchengladbach reisten mit der Bahn zum Spiel an. Die auswärtigen Unterstützer wurden von der Bundespolizei in einer koordinierten Gruppe vom Wolfsburg Hauptbahnhof zur Volkswagen Arena begleitet. Verstärkung erhielten die Einsatzkräfte durch Beamte der Bundespolizeidirektionen Hannover, Duderstadt, Uelzen und Düsseldorf, um die Menschenmengen zu kontrollieren.
Während der Ankunftsphase gab es nur einen gemeldeten Vorfall: Graffiti am Hauptbahnhof Hannover. Abgesehen von diesem Sachbeschädigungsdelikt kam es im Zuständigkeitsbereich der Bundespolizei zu keinen größeren Störungen. Marco von Rautenberg-Garczynski, der Einsatzleiter, zeigte sich im Nachhinein zufrieden mit dem Ablauf der Sicherheitsmaßnahmen.
Nach dem Spiel traten die Fans die Rückreise mit planmäßigen Zügen vom Wolfsburg Hauptbahnhof an. Die Abreise verlief reibungslos, ohne dass es zu nennenswerten Zwischenfällen kam.
Die Polizeimaßnahmen sorgten erfolgreich dafür, dass die rivalisierenden Fangruppen vor und nach dem Spiel getrennt blieben. Abgesehen von kleineren Vandalismusfällen verlief die Reise für beide Gruppen ohne größere Vorfälle. Die Behörden bestätigten, dass die Sicherheitsvorkehrungen ihre Hauptziele erreicht hätten.






