Chaos nach den City AM Awards: Zwei Gäste verlieren alles in der Guildhall
Alex TintzmannChaos nach den City AM Awards: Zwei Gäste verlieren alles in der Guildhall
Zwei Gäste der City AM Awards erlebten eine unerwartete Nacht des Chaos, nachdem ihre Sachen aus der Garderobe der Guildhall verschwunden waren. Adam Bloodworth und Anna Moloney, die länger geblieben waren, um beim Aufräumen der Veranstaltung zu helfen, saßen plötzlich ohne Schlüssel, Geld oder eine Möglichkeit nach Hause zu kommen fest.
Das Drama begann, als ihre Taschen – mit Wohnungsschlüsseln, Handys und anderen wichtigen Dingen – spurlos verschwanden. Eine verzweifelte Suche in den Hinterzimmern des Veranstaltungsorts blieb ergebnislos, sodass ihnen nichts anderes übrig blieb, als auf dem Boden eines Kollegen zu übernachten.
Die Nacht nahm eine unglückliche Wendung, als Bloodworth und Moloney bemerkten, dass ihre Taschen nirgends zu finden waren. Nach einer Stunde erfolgloser Suche in den Lagerräumen der Guildhall gaben sie auf und wandten sich an den Digitalchefredakteur von City AM, der ihnen anbot, bei ihm unterzukommen. Ohne Zugang zu ihren Wohnungen verbrachten sie die Nacht auf dem Fußboden eines Gästezimmers.
Am nächsten Morgen stand Moloney vor einer weiteren Herausforderung: Sie musste in fünf Zentimeter hohen Absätzen – ihrem einzigen verbliebenen Schuhwerk – zur Arbeit pendeln. Unterdessen setzten Bloodworth und Moloney ihre Suche fort und fanden ihre Taschen schließlich noch am selben Tag wieder.
Doch die Veranstaltung hatte auch ihre heiteren Momente. Der Vorschlag eines Labour-Hinterbänklers für eine „Summer of Sex“-Kampagne führte zu einem Tippfehler in einer Pressemitteilung der Tories, bei dem der Schattenminister für Wirtschaft fälschlicherweise als „Shadow Business Sexretary“ (statt Secretary) bezeichnet wurde. Der Patzer verbreitete sich schnell unter den Anwesenden.
In anderen Nachrichten präzisierte der Scottish Mortgage Investment Trust, dass seine Beteiligung an SpaceX mit 1,25 Billionen Dollar bewertet werde – und nicht das gesamte Unternehmen. Unterdessen reiste Andy Burnham, der Bürgermeister von Greater Manchester, in erstklassigem Komfort nach London und genoss einen luxuriösen Zugplatz.
Am Ende wurden Bloodworth und Moloney mit ihren Habseligkeiten wiedervereint und beendeten damit 24 stressige Stunden. Der Vorfall zeigte, wie schnell selbst bei bestorganisierten Veranstaltungen Chaos ausbrechen kann. Gleichzeitig erinnerten der Tippfehler und die Verwirrung um die SpaceX-Bewertung daran, wie rasant sich Falschinformationen verbreiten können.






