Chaos-Wochenende in Gifhorn: Von Tierabwehrspray-Attacken bis zu Drogen am Steuer
Alex TintzmannChaos-Wochenende in Gifhorn: Von Tierabwehrspray-Attacken bis zu Drogen am Steuer
Polizei Gifhorn hatte am Wochenende mit mehreren Vorfällen zu tun – von Verkehrsverstößen bis zu einem Angriff mit Tierabwehrspray
Die Beamten der Polizei Gifhorn waren am vergangenen Wochenende mit einer Reihe von Einsätzen beschäftigt, die von Verkehrsdelikten bis hin zu einem beunruhigenden Vorfall mit Tierabwehrspray reichten. Zudem gab es Fortschritte bei der Identifizierung eines Verdächtigen in einem früheren Fall von Tierquälerei.
Das Wochenende begann mit einer Geschwindigkeitskontrolle am Samstag, dem 9. August 2025, in der Nähe des Dannenbütteler Wegs auf der K114. Eine 25-jährige Frau aus Wesendorf wurde dabei ohne gültigen Führerschein am Steuer erwischt.
Noch am selben Tag ereignete sich ein Unfall mit Fahrerflucht auf dem Parkplatz des EDEKA-Supermarkts im Gifhorner Zentrum. Ein blauer Seat Arona wurde zwischen 14:00 und 16:00 Uhr beschädigt, der Verursacher entfernte sich jedoch unauffällig vom Tatort.
Am Sonntag, dem 10. August, wurde eine dreiköpfige Familie in einer Bankfiliale im Süden Gifhorns von einem unbekannten Mann beschimpft und mit Tierabwehrspray attackiert. Der Angreifer flüchtete, bevor die Polizei eintraf. Noch am selben Morgen, gegen 4:00 Uhr, konnten die Beamten im Rahmen eines separaten Tierquälerei-Falls einen Verdächtigen in einem Haus im Stadtteil Wilsche ausfindig machen. Die Ermittlungen dazu dauern an.
Unterdessen wurde ein 44-jähriger Mann aus Gifhorn auf der Gifhorner Straße in Meine kontrolliert, nachdem er unter Cannabiseinfluss Auto gefahren war. Zudem wurde ein E-Scooter-Fahrer auf dem Radweg der K144 ohne Versicherungsschutz angetroffen und gab zu, am Vortag Cannabis konsumiert zu haben.
Die Polizei wertet nun Beweismaterial aus mehreren Fällen aus, darunter der Übergriff in der Bank und der Unfall mit Fahrerflucht. Der Frau ohne Führerschein sowie dem unter Drogeneinfluss stehenden Autofahrer drohen weitere rechtliche Konsequenzen. Die Behörden rufen Zeugen der noch ungelösten Vorfälle nach wie vor auf, sich zu melden.