17 June 2026, 16:48

Christian von Stetten: CDU-Mann zwischen Burg Stetten und Machtpolitik in Berlin

Christian von Stetten: Der Mann, der den Zusammenbruch der Koalition vorhersagt

Christian von Stetten: CDU-Mann zwischen Burg Stetten und Machtpolitik in Berlin

Christian Freiherr von Stetten, seit 2002 CDU-Abgeordneter im Bundestag, ist tief verwurzelt in seiner Heimatregion Schwäbisch Hall-Hohenlohe. Zudem ist er Herr auf Burg Stetten, einer historischen Festung aus der Zeit der Staufer in Hohenlohe. Seine politische Laufbahn umfasst mehr als zwei Jahrzehnte, in denen er bedeutende Veränderungen in der deutschen Führung miterlebt hat.

Von Stetten entstammt einer politischen Familie: Sein Vater, Wolfgang von Stetten, war ebenfalls CDU-Bundestagsabgeordneter. Der gelernte Kaufmann und Betriebswirt baute zunächst eine Karriere als Unternehmer auf, bevor er in die Politik ging. Heute steht er der Parlamentariergruppe für Mittelstand, der größten Fraktion innerhalb der CDU/CSU-Bundestagsfraktion, vor.

Bekannt für seine wirtschaftsliberale Ausrichtung, zählt von Stetten zum rechten Flügel der CDU. Er lehnte Steuererhöhungen ab, setzte sich für Entlastungen der Wirtschaft ein und befürwortete eine strikte Einhaltung der Schuldenbremse. Als ehemaliger Unterstützer Friedrich Merz’ scheut er sich nicht vor deutlichen Prognosen. Kürzlich erklärte er, die aktuelle Regierung unter Merz werde ihre volle Amtszeit nicht ausschöpfen: „Nicht vier Jahre – ganz bestimmt nicht.“

Bei der Wahl 2025 erreichte von Stetten in seinem Wahlkreis 36 Prozent der Stimmen. Damit lag er vor der AfD, die auf 24 Prozent kam, und der SPD mit 14,9 Prozent. Er vertritt die Position, dass CDU/CSU und SPD aufgrund grundlegender Unterschiede in Reform- und Sachfragen nicht regierungsfähig seien.

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Von Stetten bleibt eine prägende Stimme in der CDU – als Vertreter wirtschaftlicher Interessen wie auch seiner regionalen Basis. Sein jüngster Wahlerfolg und seine klare Haltung zur Regierungsstabilität unterstreichen seinen Einfluss. Seine Standpunkte zu Koalitionsfragen und Finanzpolitik prägen weiterhin die innerparteilichen Debatten.

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