03 January 2026, 12:55

CO₂-Steuer 2026: Wie Mieter und Eigentümer die steigenden Heizkosten berechnen können

Eine Szene mit einem Haus und einem Zaun auf der linken Seite und einem Auto, Pflanzen, einem Strommast und Gras auf der rechten Seite unter einem sonnigen Himmel.

CO₂-Steuer 2026: Wie Mieter und Eigentümer die steigenden Heizkosten berechnen können

Gaskosten steigen: CO₂-Steuer treibt Heizkosten ab 2026 in die Höhe

Ab 2026 wird die CO₂-Steuer steigen – für Mieter und Eigentümer bedeutet das höhere Heizkosten. Der Preis pro Tonne CO₂ könnte dann auf 55 bis 65 Euro klettern. Um die zusätzlichen Belastungen besser abschätzen zu können, haben die Verbraucherzentralen ein kostenloses Online-Tool zur Berechnung der individuellen CO₂-Kosten eingeführt.

Die anstehende Erhöhung der CO₂-Bepreisung wird die Gasrechnungen weiter in die Höhe treiben und Haushalte bundesweit belasten. Wer eine Zentralheizung nutzt, muss damit rechnen, dass Vermieter die höhere Abgabe auf die jährliche Heizkostenabrechnung umlegen. Mieter mit eigenen Gasheizungen hingegen müssen ihren Anteil an den CO₂-Kosten selbst ermitteln und können die Erstattung vom Vermieter einfordern.

Vor Beginn der Heizsaison raten Experten, die eigenen Gasverträge genau unter die Lupe zu nehmen. Wer Kündigungsfristen prüft und Anbieter vergleicht, kann bares Geld sparen. Die Verbraucherzentrale Niedersachsen hat dazu einen Online-Ratgeber veröffentlicht, der vor typischen Fallstricken bei der Suche nach günstigeren Tarifen warnt. Mit dem kostenlosen CO₂-Kostenrechner der Verbraucherzentralen lassen sich die auf den einzelnen Haushalt entfallenden emissionsbedingten Mehrkosten ermitteln. Das interaktive Tool soll für mehr Transparenz sorgen und bei der finanziellen Planung helfen – besonders wichtig in Zeiten schwankender Energiepreise.

Angesichts des bevorstehenden CO₂-Preis-Sprungs ab 2026 können Haushalte bereits jetzt gegensteuern. Durch die Überprüfung von Verträgen, den Vergleich von Anbietern und die Nutzung des CO₂-Kostenrechners lassen sich die steigenden Belastungen möglicherweise abfedern. Die Verbraucherzentralen bieten umfassende Hilfestellungen, um Verbraucher durch die Veränderungen zu begleiten.