Dart-Premier-League in Berlin: Luke Littler triumphiert mit spektakulären 170er-Finishes
Alex TintzmannDart-Premier-League in Berlin: Luke Littler triumphiert mit spektakulären 170er-Finishes
Fast 12.000 Dart-Fans füllten eine Arena in der Nähe des Berliner Ostbahnhofs zum achten Spieltag der Premier League. Viele erschienen in aufwendigen Kostümen – als Wikinger, als Biene Maja oder sogar als riesige Hühnerschenkel. Die Veranstaltung, eine der beliebtesten des Jahres neben der Weltmeisterschaft, lockte ein nahezu ausverkauftes Publikum zu einem Abend voller hochkarätiger Wettkämpfe.
Der Abend begann mit einem Appell des Moderators für Fairplay, was die sonst üblichen Buhrufe gegen den 19-jährigen Luke Littler dämpfte. Der junge Engländer lieferte später eine herausragende Leistung ab und erzielte in seinem entscheidenden Match gegen Michael van Gerwen zwei 170er-Finishes. Schließlich gewann er das Finale mit 6:4 und sicherte sich damit die Tabellenführung in der Liga.
Schon früher am Abend sorgte Nordirlands Josh Rock für Schlagzeilen, als er seinen ersten Premier-League-Sieg überhaupt einfuhr. Der emotionale Moment brachte ihn nach einem 6:3-Erfolg gegen Jonny Clayton im Viertelfinale zu Tränen. Doch sein Lauf endete im Halbfinale, wo er van Gerwen mit 3:6 unterlag.
Das Premier-League-Turnier umfasst 17 Spieltage, wobei die besten vier Spieler ins Finale nach London am 28. Mai einziehen.
Litters Sieg katapultierte ihn an die Spitze der Rangliste, während Rocks Durchbruch eine persönliche Bestleistung markierte. Die Berliner Menge, bekannt für ihre lebhafte Stimmung, steuerte mit Kostümen und begeisterter Unterstützung zum Spektakel bei. Die Saison steuert nun auf das große Finale in London nächsten Monat zu.






