Deutsche Bahn setzt auf Körperkameras und KI für mehr Sicherheit in Regionalzügen
Gerdi BaumDeutsche Bahn setzt auf Körperkameras und KI für mehr Sicherheit in Regionalzügen
Deutsche Bahn führt neue Sicherheitsmaßnahmen im Regionalverkehr ein
Die Deutsche Bahn setzt in ihren Regionalzügen umfassende Sicherheitsvorschriften um. Dazu gehören modernste Technologie, zusätzliches Personal und verbesserte Schulungen für Mitarbeiter im Kundenservice. Ziel ist es, Konflikte zu verringern und die Reaktionszeiten bei Vorfällen zu beschleunigen.
Ab August erhalten alle kundennahe Beschäftigte eine Schulung im Umgang mit Körperkameras. Diese Geräte haben sich bereits bewährt: Bei über 500 dokumentierten Zwischenfällen gab es nur einen schweren Angriff. Zwar bleibt das Tragen freiwillig, doch durch die verpflichtende Einweisung hofft das Unternehmen auf eine breitere Akzeptanz. Ab Herbst zeichnen die Kameras zudem Tonaufnahmen parallel zu den Videoaufnahmen auf.
Ab Juli startet ein Pilotprojekt mit stabilsicheren Westen als zusätzliche Schutzmaßnahme für Mitarbeiter. Gleichzeitig haben sich neue Sicherheitskonzepte wie „Einzelbetreuung“ und doppelte Besetzung im Service in Testphasen als wirksam erwiesen.
Auch der Einsatz von KI wird geprüft, um Echtzeit-Aufnahmen aus Zugkameras auszuwerten. Das System soll automatisch auf mögliche Konflikte hinweisen, sodass Mitarbeiter schneller eingreifen können. Parallel wird das Deeskalationstraining um ein Modul zum Thema „Durchsetzungsvermögen in Zügen“ erweitert, um Beschäftigten mehr Sicherheit im Umgang mit schwierigen Situationen zu geben.
Die Maßnahmen kombinieren Technologie, Personalanpassungen und gezielte Schulungen, um die Sicherheit zu erhöhen. Körperkameras, Schutzwesten und KI-gestützte Überwachung sind Teil des Plans. Die Deutsche Bahn erwartet, dass diese Schritte Vorfälle reduzieren und ein sicheres Umfeld für Mitarbeiter wie Fahrgäste schaffen.






