Dobrindt zu WM-Sicherheit: "Konzentriert euch auf Fußball, nicht auf Politik"
Herbert RennerDobrindt zu WM-Sicherheit: "Konzentriert euch auf Fußball, nicht auf Politik"
Deutschland hält angesichts der aktuellen internationalen Lage weiterhin strenge Grenzkontrollen aufrecht. Seit ihrer Einführung wurde rund 35.000 Menschen die Einreise verweigert. Unterdessen nahm Innenminister Alexander Dobrindt zu Sicherheitsbedenken und der bevorstehenden Fußball-Weltmeisterschaft Stellung.
Die Grenzkontrollen führten zu umfangreichen Vollstreckungsmaßnahmen: Fast 9.000 Personen mit ausstehenden Haftbefehlen wurden festgenommen, zudem konnten über 1.400 mutmaßliche Schleuser ergriffen werden.
Dobrindt äußerte sich kürzlich zu den möglichen Auswirkungen der Weltmeisterschaft, die von den USA, Kanada und Mexiko ausgerichtet wird. Er hinterfragte, ob das Turnier die Stimmung im Land spürbar verändern werde. Sein Rat an die Nationalmannschaft war eindeutig: „Konzentriert euch auf das Spiel, nicht auf die Politik.“
In Sachen Sicherheit dämpfte der Minister Befürchtungen, der Krieg im Iran könnte Fanveranstaltungen in Deutschland beeinträchtigen. Aktuell gebe es keine konkreten Hinweise auf Gefahren für öffentliche Zusammenkünfte während des Turniers, betonte er. Dennoch bleibe er angesichts der angespannten internationalen Lage wachsam.
Mit Blick auf die sportliche Zukunft zeigte sich Dobrindt optimistisch: Er sagte voraus, dass die deutsche Mannschaft das Finale erreichen werde.
Die Grenzkontrollen verhindern weiterhin die Einreise Tausender, zielen aber gezielt auf Kriminelle und Schleuser ab. Dobrindts Aussagen signalisieren Vertrauen – sowohl in die Sicherheitsvorkehrungen als auch in die Chancen der Nationalelf. Im Mittelpunkt steht weiterhin die Balance zwischen Sicherheit und der Vorfreude auf die anstehende Weltmeisterschaft.
