28 January 2026, 19:35

Dramatische Rettungsaktion: Drei Menschen aus der Hunte geborgen

Feuerwehrleute mit Helmen und Handschuhen, die Rohre tragen, gehen auf dem Deck eines Schiffes mit Seilen und Stangen auf der rechten Seite und Wasser im Hintergrund.

Dramatische Rettungsaktion: Drei Menschen aus der Hunte geborgen

Feuerwehr in Wildeshausen rettet drei Menschen aus der Hunte

Am Samstagnachmittag rückte die Feuerwehr in Wildeshausen nach Meldungen über einen Ertrinkungsunfall in der Hunte aus. Die Rettungskräfte trafen am Einsatzort auf drei in Not geratene Personen – eine Frau, ein Kind und einen Passanten, der zu helfen versucht hatte. Nach einer zügigen, etwa 30 Minuten dauernden Aktion konnten alle unverletzt geborgen werden.

Gegen 15:15 Uhr war der Alarm ausgelöst worden, nachdem Anrufer ein in Bedrängnis geratenes Kind im Abschnitt Wiekau des Flusses gemeldet hatten. Drei Feuerwehrleute machten sich sofort mit einem Einsatzfahrzeug auf den Weg und planten unterwegs ihr Vorgehen. Vor Ort stellten sie fest, dass nicht nur die Frau und das Kind von einer starken Strömung erfasst worden waren, sondern auch ein hinzugeeilter Helfer, der ins Wasser gesprungen war und nun selbst in Gefahr geriet.

Ein Feuerwehrmann und ein Notarzt leiteten die Rettungsmaßnahmen. Während der Feuerwehrmann das Kind in Sicherheit brachte, erreichte der Arzt die Mutter, die sich in einer Leine ihres Stand-Up-Paddle-Boards verfangen hatte. Beide wurden zur weiteren Untersuchung an Rettungssanitäter übergeben. Auch der erschöpfte Passant wurde gerettet und medizinisch versorgt.

Die Aktion endete erfolgreich – alle drei Personen blieben unverletzt und konnten später entlassen werden. Die Behörden wiesen darauf hin, dass verborgene Strömungen im Fluss die Situation besonders gefährlich gemacht hatten.

Die Feuerwehr Wildeshausen warnte im Anschluss die Bevölkerung vor den Risiken durch Strömungen in der Hunte. Sie rät, nur an ausgewiesenen, sicheren Stellen ins Wasser zu gehen und Schwimmhilfen mit Vorsicht zu nutzen. Der Vorfall zeigt, wie schnell sich Flussbedingungen in eine lebensbedrohliche Lage verwandeln können.