Drei Private-Equity-Firmen kämpfen um VWs Milliardendeal mit Everllence
Catrin KabusDrei Private-Equity-Firmen kämpfen um VWs Milliardendeal mit Everllence
Der Wettbewerb um den Kauf der Schiffsmotoren-Sparte Everllence von Volkswagen nähert sich dem Ende. Drei Private-Equity-Firmen bleiben im Rennen um eine Mehrheitsbeteiligung. Die Einheit wird auf etwa 8,5 Milliarden Euro geschätzt.
CVC, Bain und EQT sind die letzten Bieter für 51 Prozent von Everllence. In dieser Woche präsentieren sie ihre Angebote der Volkswagen-Führung. Heute treffen sie zudem mit Vertretern der Gewerkschaften zusammen.
EQT hat ein Konsortium mit zwei der größten Volkswagen-Aktionäre gebildet. Sowohl die Porsche SE als auch die Qatar Investment Authority, die beide Sitze im Aufsichtsrat halten, sind an dem Gebot beteiligt. Dies schafft eine komplexe Situation für den Aufsichtsrat, da einige Mitglieder mögliche Interessenkonflikte haben könnten.
Die finalen Gebote müssen in der ersten Juliwoche abgegeben werden, kurz nach der Hauptversammlung von Volkswagen am 18. Juni. Das Unternehmen möchte den Verkauf abschließen, bevor die jährliche Werksferienpause am 20. Juli beginnt.
Der Aufsichtsrat von Volkswagen muss mögliche Konflikte bei der Prüfung der Angebote berücksichtigen. Der erfolgreiche Bieter wird die Kontrolle über Everllence erlangen. Eine Entscheidung wird vor Beginn der Sommerpause erwartet.






