Dresdner Prägungen: Wie vergoldete Pappe Weihnachtsgeschenke veredelt
Alex TintzmannDresdner Prägungen: Wie vergoldete Pappe Weihnachtsgeschenke veredelt
Gold und Silber auf Pappe: Wie Dresdner Prägungen jedes Weihnachtsgeschenk veredeln
Ein Sammlerstück, eine vergessene Werkstatt und Andy Warhol: Dresdner Pappen sind seit Jahren Kult – und verleihen mit Gold und Silber jedem Weihnachtsgeschenk den besonderen Glanz
Delikate, vergoldete Pappdekorationen aus Dresden erleben ein stilles Comeback. einst eine preiswerte Alternative zu feinem Metallhandwerk und Holzschnitzereien, ziehen diese geprägten Verzierungen heute Sammler und Künstler gleichermaßen in ihren Bann. Angela Kleinediekmann entdeckte sie in einem Hamburger Museumsshop wieder und brachte sie online zu neuem Leben.
Die Geschichte der Dresdner Prägungen begann vor über einem Jahrhundert. Aus Pappe gefertigt, boten sie eine erschwingliche Möglichkeit, Häuser zu Weihnachten zu schmücken. Die Motive reichten von Federn und Sternen über Hasen, Störche bis hin zu Hummern. Jedes Stück wurde per Hand mit historischen Maschinen und jahrhundertealten Formen geprägt.
Diese kleinen, vergoldeten Dekorationen haben als historische Artefakte und künstlerische Inspiration überdauert. Da nur noch wenige Werkstätten das Handwerk bewahren, hängt ihre Zukunft von Enthusiasten wie Kleinediekmann ab. Die Prägungen bleiben eine greifbare Verbindung zu einer einfacheren, handwerklich geprägten Ära der Weihnachtsdekoration.