16 April 2026, 16:35

Düren feiert Frauentag mit "Generationen im Dialog" für mehr Gleichberechtigung

Eine Liniendiagramm, das die Anzahl der Zuschüsse nach Geschlechterübergangs-Schwerpunkt über die Zeit zeigt, mit begleitendem ür explanatorischem Text.

Düren feiert Frauentag mit "Generationen im Dialog" für mehr Gleichberechtigung

"Generationen im Dialog": Düren feiert Internationalen Frauentag mit Austausch über Gleichberechtigung

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Am 27. März 2026 fand in Düren eine besondere Veranstaltung unter dem Titel "Generationen im Dialog" statt, um den Internationalen Frauentag zu begehen. Die Zusammenkunft brachte Schülerinnen und Schüler, Vertreterinnen und Vertreter aus Politik und Verwaltung sowie lokale Initiativen zusammen, um über erreichte Fortschritte – und weiterhin bestehende Herausforderungen – bei der Gleichstellung der Geschlechter zu diskutieren. Ziel der Organisatorinnen und Organisatoren war es, generationenübergreifende Perspektiven auf Gerechtigkeit und Fairness zu verbinden.

Ausgerichtet wurde die Veranstaltung vom Dürener "Amt für Generationen, Ehrenamt und Pflege" in Kooperation mit der "Stelle für Gleichstellung" der Stadt. Rund 20 Schülerinnen und Schüler eines Leistungskurses Pädagogik am "St.-Angela-Gymnasium" beteiligten sich an den Gesprächen. Auch Vertreterinnen des "Seniorenbeirats" und des "Frauenforums" waren vor Ort.

Den Auftakt bildete Daniel Schulte, Leiter des "Stadt- und Kreisarchivs Düren", der mit einem historischen Rückblick in das Programm einführte. Er skizzierte, wie sich die Bemühungen um Gleichberechtigung in der Region über die Jahre entwickelt haben. Im Anschluss weitete sich die Diskussion zu einem breiten Austausch über sich wandelnde Einstellungen zwischen den Generationen.

Christopher Lühr, Beigeordneter der Stadt Düren für Generationen, Demografie und Soziales, nahm aktiv am generationenübergreifenden Dialog teil. Die Teilnehmenden loteten aus, wie sich die Vorstellungen von Gleichstellung und Geschlechtergerechtigkeit zwischen jüngeren und älteren Bürgerinnen und Bürgern unterscheiden. Sabrina König, die Gleichstellungsbeauftragte der Stadt, betonte, dass trotz erkämpfter Fortschritte nach wie vor erhebliche Hürden bestehen.

Die Veranstaltung unterstrich den Wert des Dialogs zwischen den Generationen als Motor für eine gerechtere Gesellschaft. Durch die Vernetzung von Schülerinnen und Schülern, Verantwortungsträgerinnen und -trägern sowie engagierten Bürgerinnen und Bürgern schuf das Organisationsteam einen Raum für gemeinsames Lernen. Deutlich wurde: Nur durch das Zusammenwirken aller Altersgruppen lassen sich anhaltende Ungleichheiten wirksam angehen.

Quelle