07 April 2026, 08:32

DWV setzt mit Andreas Kuhlmann auf neuen CEO für die Wasserstoff-Zukunft

Ein gelbes wasserstoffbetriebenes Elektroauto vor einem Gebäude geparkt, umgeben von Absperrungen und Bannern, mit Menschen in der Nähe und einer Topfpflanze.

DWV setzt mit Andreas Kuhlmann auf neuen CEO für die Wasserstoff-Zukunft

Deutscher Wasserstoffverband (DWV) gibt Führungswechsel bekannt

Am 1. Mai 2026 übernimmt Andreas Kuhlmann die Geschäftsführung des Deutschen Wasserstoffverbands (DWV). Die Neubesetzung erfolgt zu einem Zeitpunkt, an dem der Verband seinen Einfluss in der europäischen Wasserstoffbranche weiter ausbaut.

Seit Oktober 2024 setzt der DWV auf ein duales Führungsmodell: Friederike Lassen und Dr. Bernd Pitschak wurden in den Vorstand berufen, um die politische Reichweite des Verbands zu stärken und die wirtschaftliche Entwicklung entlang der gesamten Wasserstoff-Wertschöpfungskette zu fördern. Der DWV vertritt mehr als 140 Institutionen und Unternehmen – von der Erzeugung über die Verteilung bis hin zur Nutzung von Wasserstoff.

Dr. Bernd Pitschak wird den DWV zum 30. Juni 2026 verlassen und damit seine Amtszeit im Verband beenden. Sein Ausscheiden markiert das Ende der Übergangsphase unter dem neuen Führungsmodell.

Andreas Kuhlmann bringt umfangreiche Erfahrungen in den Bereichen Energie und Strategie mit. Der Physiker und Volkswirt, der in Deutschland und den USA studiert hat, leitete zuvor die Deutsche Energie-Agentur (dena). Zuvor war er für den Umweltausschuss des Europäischen Parlaments tätig und fungierte als Geschäftsführer der Unternehmensberatung Christ & Company.

Kuhlmann betont die zentrale Rolle von Wasserstoff für die Energiewende, den Klimaschutz und die Industriepolitik. Seine Berufung unterstreicht den Willen des DWV, seinen politischen Einfluss auf nationaler und europäischer Ebene weiter auszubauen.

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Mit Kuhlmanns Amtsantritt als CEO am 1. Mai 2026 fällt der Startschuss für die nächste Phase der Verbandsarbeit: Der DWV will die Rahmenbedingungen der Wasserstoffwirtschaft aktiv mitgestalten, das Wachstum der Branche sichern und die Interessen seiner Mitglieder vertreten. Seine Expertise in Energiepolitik und -strategie soll dem Verband dabei als Kompass dienen.

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