03 April 2026, 02:30

EnBW setzt auf E-Mobilität: 1.400 Ladestationen und modernisierter Fuhrpark

Plakat mit Bäumen und Himmel im Hintergrund, mit dem Text: "Investitionen in Gemeinden: Größte Investition in ländliche Elektrizität seit dem New Deal".

EnBW setzt auf E-Mobilität: 1.400 Ladestationen und modernisierter Fuhrpark

EnBW baut Ladeinfrastruktur aus und modernisiert Fuhrparkmanagement

Der Energieversorger EnBW hat seine Infrastruktur für Elektrofahrzeuge ausgebaut und gleichzeitig sein Fuhrparkmanagement neu strukturiert. Das Unternehmen betreibt mittlerweile über 1.400 Ladestationen an 135 Standorten, die sowohl Firmen- als auch Privatfahrzeuge mit Strom versorgen. Zwei spezialisierte Teams unter der Leitung von Vanessa Hindinger und Norman Scheck steuern die Mobilitätsdienstleistungen sowie die Koordination des Fuhrparks – ein zentraler Baustein der Elektrifizierungsstrategie des Konzerns.

Die Fahrzeugflotte von EnBW ist in den vergangenen Jahren deutlich gewachsen. Während das Unternehmen 2015 noch rund 3.600 Fahrzeuge verwaltete, sind es heute etwa 5.400. Parallel dazu hat EnBW seine Operations dezentralisiert: Mittlerweile arbeiten rund 20 Prozent der Flotte primär außerhalb Baden-Württembergs.

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Um die Wende zur E-Mobilität voranzutreiben, investiert EnBW jährlich rund zwei Millionen Euro in den Ausbau seines Wechselstrom-Ladenetzes. Die Strategie umfasst Ladestationen am Arbeitsplatz, private Ladelösungen für zu Hause sowie die EnBW-Mobility-Ladekarte für öffentliche Säulen. Batterieelektrische Fahrzeuge und Plug-in-Hybride werden bedarfsgerecht eingesetzt, wobei Fuhrparkmanagement und operative Teams eng zusammenarbeiten.

Auch die Wartungsstrukturen hat das Unternehmen angepasst. Seit 2009 wurden fünf eigene Werkstätten geschlossen, sodass heute noch zwei Standorte in Esslingen und Biberach betrieben werden. Hindingers zehnköpfiges Mobilitätsservice-Team und Schecks 22 Personen starke Mobilitätsmanagement-Gruppe treiben nun die Umstellung auf eine elektrischere und flexiblere Flotte voran.

EnBWs Elektrifizierungsinitiative verbindet Ladeinfrastruktur, Fuhrparkerweiterung und dezentrale Arbeitsmodelle. Die jährlichen Investitionen von zwei Millionen Euro in Ladestationen unterstreichen den langfristigen Kurs hin zu nachhaltiger Mobilität. Mit dedizierten Teams, die den Wandel steuern, passt das Unternehmen seine Abläufe kontinuierlich an die sich ändernden Anforderungen an.

Quelle