25 December 2025, 05:19

Experten fordern mehr Tempo bei Infrastruktur und Kreislaufwirtschaft – doch die Politik zögert

Ein Plakat, das eine Brücke mit einer Fachwerkonstruktion zeigt, umgeben von Pflanzen, Häusern und Hügeln.

Experten fordern mehr Tempo bei Infrastruktur und Kreislaufwirtschaft – doch die Politik zögert

Konferenz zu Infrastruktur und Kreislaufwirtschaft: Experten fordern mehr Tempo und klare politische Weichenstellungen

Eine kürzlich von vero moda und den Arbeitgeberverbänden Niedersachsen (UVN) organisierte Konferenz widmete sich der Instandhaltung und dem Ausbau der Infrastruktur sowie der Kreislaufwirtschaft. Die Veranstaltung brachte Fachleute zusammen, um über Finanzierung, Nachhaltigkeit und die Herausforderungen in Schlüsselsektoren wie Bauwesen und Rohstoffwirtschaft zu diskutieren.

Eröffnet wurde die Konferenz mit Grußworten von Benedikt Hüppe, Geschäftsführer der UVN, und Raimo Benger, Geschäftsführer von vero moda. Beide betonten die Notwendigkeit einer leistungsfähigen Infrastruktur, um wirtschaftliche und ökologische Ziele zu erreichen.

Die Teilnehmer setzten sich mit geopolitischen Risiken auseinander, hörten Praxisberichte aus der Wirtschaft und nahmen an einer Podiumsdiskussion zu den Themen Rohstoffsicherung, Nachhaltigkeit und Klimaschutz teil. Ein zentrales Thema war zudem ein vom Bund beschlossener Sonderfonds für Infrastruktur und Klimaneutralität. Im Rahmen der Veranstaltung wurden auch Berufsperspektiven vorgestellt – etwa für Stadtplaner, Raumplaner, Geografen, Bauingenieure und Servicetechniker. Die Organisatoren forderten verlässliche Finanzierungen, schnellere Genehmigungsverfahren und klarere politische Vorgaben, um Infrastrukturprojekte zu beschleunigen.

Zum Abschluss der Konferenz wurden stärkere politische Unterstützung und vereinfachte Abläufe angemahnt. UVN und vero moda riefen die Entscheidungsträger auf, Infrastrukturinvestitionen und Klimaschutzmaßnahmen Priorität einzuräumen. Nähere Angaben zu den Teilnehmern der Podiumsdiskussion, darunter die beteiligte Staatssekretärin, wurden nicht veröffentlicht.