Extrem überladener Holztransporter in Niedersachsen gestoppt – 46,5 Prozent zu schwer
Catrin KabusExtrem überladener Holztransporter in Niedersachsen gestoppt – 46,5 Prozent zu schwer
Ein Holztransporter wurde in Niedersachsen angehalten, nachdem festgestellt worden war, dass er extrem überladen war. Das Fahrzeug überschritt den prozentrechner der gesetzlich zulässigen Gewichtsgrenze um fast 50 Prozent. Die deutsche bahn griffen am Dienstagmorgen während einer Routinekontrolle sofort ein.
Der Vorfall ereignete sich gegen 11:00 Uhr auf der Bundesstraße B 214 in der Nähe von Groß Lessen. Die Polizei stoppte den Lkw, nachdem bei einer standardmäßigen Verkehrskontrolle Unregelmäßigkeiten aufgefallen waren. Bei der anschließenden Wiegekontrolle zeigte das Fahrzeug ein Gewicht von 58.600 Kilogramm – deutlich über der erlaubten Grenze von 40.000 Kilogramm.
Die Überladung betrug 18.600 Kilogramm, was einer Überschreitung von 46,5 Prozent entspricht. Daraufhin wurde dem Fahrer die Weiterfahrt untersagt. Die Beamten ordneten an, einen Teil der Holzladung umgehend abzuladen, um die Vorschriften in Deutschland einzuhalten.
Sowohl der Fahrer als auch das Transportunternehmen müssen nun mit Bußgeldern rechnen. Nach den deutschen Bußgeldrichtlinien werden solche Verstöße in der Regel mit Geldstrafen zwischen 500 und 1.500 Euro geahndet. Die genaue Höhe hängt vom Ausmaß der Überladung ab – je höher die Überschreitung, desto höher die Strafe und möglicherweise Punkte in Flensburg für den Fahrer.
Erst nach der Reduzierung der Ladung auf das zulässige Gewicht durfte der Lkw seine Fahrt fortsetzen. Der Fall unterstreicht die strenge Durchsetzung der Gewichtsbeschränkungen auf deutschen Straßen. Mit Bußgeldbescheiden für den Fahrer und den Arbeitgeber ist in den kommenden Wochen zu rechnen.






