Fair-Trade-Fußballturnier in Osnabrück: Ursulaschule triumphiert und holt sich 2026 die Ausrichtung
Gerdi BaumFair-Trade-Fußballturnier in Osnabrück: Ursulaschule triumphiert und holt sich 2026 die Ausrichtung
Osnabrück richtet erfolgreich sein jährliches Fair-Trade-Fußballturnier aus
Kürzlich fand in Osnabrück das traditionelle Fair-Trade-Fußballturnier statt, das Teams von sieben Schulen aus der Region zusammenbrachte. Bürgermeisterin Katharina Pötter eröffnete die Veranstaltung und betonte dabei das Engagement der Stadt für fairen Handel und globale Gerechtigkeit. Die Ursulaschule ging als Sieger hervor und gewann Freikarten für ein Spiel des VfL Osnabrück sowie das Recht, das Turnier 2026 auszurichten.
Am Turnier nahmen Schülerinnen und Schüler der Ursulaschule, der IGS Eversburg, des Ratsgymnasiums, der Angelaschule, der Friedensschule, der Oberschule am Sonnenhügel und der KGS Schinkel teil. Neben den Spielen sorgte ein buntes Rahmenprogramm für Abwechslung: Torwandschießen, Fußball-Parcours, Schussgeschwindigkeitsmessungen und Balljonglage standen auf dem Plan. Zwei Spieler des VfL Osnabrück mischten sogar mit und forderten die Jugendlichen beim Torwandschießen und Jonglieren heraus.
Die Ursulaschule sicherte sich nicht nur den Wanderpokal, sondern auch die Ausrichtung des Fair Trade Cups 2026. Jeder Spieler des Siegerteams erhielt zudem eine Eintrittskarte für ein Heimspiel des VfL Osnabrück im Stadion an der Bremer Brücke. Die Stadt Osnabrück unterstützte das Event mit 49 Fairtrade-zertifizierten Fußballen, die jeweils mit dem Osnabrücker Logo versehen wurden und künftig bei Turnieren zum Einsatz kommen sollen.
Die Steuerungsgruppe Fairtrade Town dankte allen Beteiligten und würdigte besonders Dirk Steinmeyer und Hubert Hoffmann für ihre organisatorische Arbeit. Gleichzeitig erinnerte das Komitee daran, dass Fairtrade-Standards bessere Arbeitsbedingungen, Mindestlöhne und zusätzliche Leistungen für Arbeiterinnen und Arbeiter in Pakistan garantieren – dem Land, in dem die Bälle produziert werden.
Mit der Ursulaschule als Gastgeberin 2026 und der erneuten Bestätigung ihres Engagements für fairen Handel endete das Turnier. Die Veranstaltung förderte nicht nur den sportlichen Geist, sondern sensibilisierte auch für ethische Produktionsbedingungen. Alle teilnehmenden Schulen erhielten Fairtrade-Fußbälle für künftige Trainings und Wettbewerbe.






